**Klaus Wowereit übernimmt die Schirmherrschaft
für die 10. Französische Filmwoche 2010
starke Filme, aktuelle Themen, große Schauspieler -
Eröffnung mit der Weltpremiere von SMALL WORLD
Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit übernimmt die Schirmherrschaft für die 10. Französische Filmwoche 2010 1. – 8. Dezember. Die Jubiläumsausgabe der Französischen Filmwoche präsentiert sich 2010 in neuer Form: erstmals werden hochaktuell vor dem deutschen Kinostart 10 FILME - 10 BERLIN-PREMIEREN zu sehen sein, die im Laufe der kommenden Monate in den Kinos anlaufen.
"Für die 10. Französische Filmwoche in Berlin haben wir ein besonderes Konzept: Wir zeigen 10 Berliner Premieren der besten und neuesten Filme aus Frankreich - zehn völlig unterschiedliche Filme mit starken Themen und großartigen Schauspielern" sagt die Film- und Medienbeauftragte der Französischen Botschaft Nathalie von Bernstorff.
Die 10. Französische Filmwoche eröffnet am 1. Dezember mit der Weltpremiere der deutsch-französischen Co-Produktion SMALL WORLD des Regisseurs und Drehbuchautors Bruno Chiche, mit Alexandra Maria Lara, Gérard Depardieu, Françoise Fabian sowie Niels Arestrup und Nathalie Baye.
Die Filme werden in drei Kinos der Yorck-Gruppe gezeigt: neben dem Cinema Paris und dem Filmtheater am Friedrichshain ist zum ersten Mal das Passage Kino in Neukölln dabei.
Das vollständige Programm, das in Kürze veröffentlicht wird www.franzoesische-filmwoche.de
, zeigt die Vielfalt und die Bandbreite der aktuellen französischen Kinoproduktion. Zu allen Filmen werden Regisseure, Schauspieler und Filmschaffende aus Frankreich in Berlin zu Gast sein und dem Publikum für Gespräche zur Verfügung stehen.
27. Französische Filmtage Tübingen-Stuttgart
Die Französichen Filmtage Tübingen-Stuttgart gehen als rauschendes Kinofest mit charismatischen Gasten une berühenden Filmen aller Genres aus der gesamten Frankophonie zu Ende. 4.-10. November 2010
Preisverleihung
Les signes vitaux - Lebenszeichen von Sophie Deraspe (kanada 2010) erhält den Tübingen Filmtage Preis
Les mains en l’air - Hände Hoch von Romain Goupil (Frankreich 2009) erhält den Tübingen Publikumpreis
Toumast - entre guitare et kalachnikov von Dominique Margot (Schweiz 2010) erhält den Stuttgarter TV5-Monde Publikumpreis
Les secrets - Geheimnisse de Raja Amari (Tunesien, Schweiz, Frankreich 2010) erhält den Kritikerpreis
Na Wewe von Ivan Goldschmidt (Belgien 2010) erhält den Kurzfilmpreis
Ce n’est qu’un début - Das ist nur ein Anfang von Jean-Pierre Pozzi und Pierre Barougier (Frankreich 2010) erhält den Preis der Schülerjury
V comme Vian in der Französischen Botschaft
Am 18. Oktober 2010 fand in der Französischen Botschaft die Vorab-Weltpremiere des Fernsehfilms V comme Vian statt, der für den PRIX EUROPA nominiert wurde. Zu diesem Anlass hat die Botschaft exklusive Gäste empfangen : Florence Laneurie, die Produzentin und Leiterin der unabhängigen Produktionsfirma Mercredi films, Phillippe Le Gay, der Regisseur, und Didier Vinson, der Drehbuchautor.
France 2 hat den Fernsehrfilm produziert, und TV5Monde erwarb die Senderechte. V comme Vian bietet Einblick in das Leben von Boris Vian – seine künstlerische Brillanz, aber vor allem auch seine Qualen und Misserfolge im literarischen Paris der 50er Jahre. Boris Vian war ein Allroundgenie : Ingenieur, Jazztrompeter, Übersetzer, Schriftsteller, Drehbuchautor, Textschreiber, Journalist, Komponist und Sänger. Eine faszinierende, unkonventionelle Persönlichkeit und so gesehen im Grunde sehr aktuell. Dieser Film ist mehr als eine Biographie, er ist eine wunderbare Entdeckungsreise in das Leben und Schaffen von Boris Vian.
Der PRIX EUROPA wurde vor 20 Jahren ins Leben gerufen - ein Berliner Festival mit dem Ziel, die Filme über die Ländergrenzen hinaus bekannt zu machen und die besten europäischen Fernseh-, Radio- und Internetproduktionen auszuzeichnen.
Am 20. Oktober hat der PRIX EUROPA eine Konferenz um Takis Candilis, Vize-Präsident von Lagardère Entertainment, Gunnar Carlsson (SVT – Schweiz), Noemi Schory (Belfilms – Israel), Klaus Zimmermann (Teamworx – Deutschland) und Dr. Stefan Gärtner (Pro7/Sat1 – Deutschland) organisiert. Bei dieser Gelegenheit konnten die Gäste ihre Erfahrungen im Bereich der europäischen Koproduktionen austauschen.
Bei der Preisverleihung 2010 am 23. Oktober wurden zwei französische Produktionen ausgezeichnet: der Film Clandestine in der Kategorie TV IRIS und Who killed Lolita als beste Radio-Sendung.
Volker Schlöndorff : The Making of Letztes Jahr in Marienbad
Volker Schlöndorff hat am 13. Oktober 2010 im Gespräch mit den beiden Produzenten Bernard-Henri Lévy und Olivier Corpet das Film The Making of Letztes Jahr in Marienbad vorgestellt und mit dem Filmkritiker Rüdiger Suchsland in der Akademie der Künste diskutiert.
1960, auf dem Set von Alain Resnais’ späterem Kultfilm Letztes Jahr in Marienbad: Die Schauspielerin Françoise Spira, in einer Nebenrolle besetzt, filmt mit ihrer stummen Super 8 Kamera von Anfang bis Ende die Entstehung eines der magischsten Kunstwerke des zeitgenössischen Kinos. Seit Spiras Tod 1965 verschollen, tauchten die Bänder 2008 wieder auf und gelangten zu Volker Schlöndorff, der 1960 Resnais’ Regieassistent war. Er unternahm es, die stummen Bilder zu restaurieren und in einem eingesprochenen Kommentar ihre Geschichte zu erzählen. Entstanden ist ein neuer Film über das „Making Of“ von ganz eigenem Reiz. Die Zeit, als man glaubte, die 7. Kunst, den Film, neu erfinden zu können, wird wieder lebendig.
Éric-Emmanuel Schmitt
Eric -Emmanuel Schmitt in Berlin
Der berühmte Dramatiker, Schriftsteller und Regisseur Eric-Emmanuel Schmitt kam am 27. September 2010 zur exklusiven Deutschland-Premiere seines jüngsten Films Oscar et la dame Rose ins Cinéma Paris nach Berlin. Oscar und die Dame in Rosa ist eine Adaptation seines gleichnamigen Romans.
Bevor es dann nach München zur nächsten Filmvorstellung ging, besuchte er das Lycée français de Berlin und stand den Schülern Rede und Antwort.

