TRANSFABRIK 2013
Deutsch-französischen Dialog über darstellende Kunst
6 Module, 7 Städte, 11 Veranstalter, 1 Uraufführung, welche in jeder Stadt gezeigt wird, 70 Aufführungen, 16 Studenten aus Deutschland und Frankreich, die das Projekt dokumentieren, 1 Internetplattform, 4 deutsch-französische Workshops, 1 zweisprachige Veröffentlichung und ein Hauptprojekt im Rahmen des 50. Jubiläums des Élysée-Vertrags.
Auf Initiative des Institut français und mit Unterstützung des Goethe-Instituts haben sich 11 international bekannte Kulturinstitutionen zusammengeschlossen, um gemeinsam ein umfangreiches Kooperationsprojekt im Bereich Bühnenkunst zu realisieren.
Außergewöhnlich an TRANSFABRIK ist die Tatsache, dass das Projekt ausgehend von den unterschiedlichen Ansätzen der künstlerischen LeiterInnen einen neuen Raum für Begegnung, Verständnis und Austausch zwischen Deutschland und Frankreich entstehen lässt.
TRANSFABRIK stützt sich auf zwei inhaltliche Säulen:
Jeder Partner hat in seinem persönlichen TRANSFABRIKModul BühnenkünstlerInnen aus Deutschland und Frankreich eingeladen, deren Arbeit die Grenzen zwischen künstlerischen Disziplinen überwindet. _
Im gemeinsamen Gespräch haben alle künstlerische LeiterInnen durch ihre Expertise und ihre persönlichen Vorlieben zu der Programmgestaltung der Partner Institutionen beigetragen. Dank dieses Austauschs ist die Grenze zwischen beiden Ländern für KünstlerInnen beider Seiten wesentlich durchlässiger geworden.
Als Symbol von TRANSFABRIK wird Laurent Chétouane eigens eine choreografische Arbeit entwickeln und in jedem der Partner-Module zeigen.
Konzeptionell begleitet von Yvane Chapuis und Franz Anton Cramer sowie in enger Zusammenarbeit mit den Universitäten der beiden Länder lädt TRANSFABRIK 16 Studierende ein, sich mit den künstlerischen und theoretischen Inhalten und Herausforderungen dieses Kooperationsprojektes auseinanderzusetzen. Sie alle werden zwischen März und Juni an einer Reihe von Symposien, thematischen Workshops und Schreibsitzungen zu den aufgeworfenen Kernfragen teilnehmen.
Ziel dieser Dynamik ist es, die Inhalte dieses außergewöhnlichen Experiments herauszuarbeiten und gleichzeitig zukünftige Autoren, Journalisten oder Kulturvermittler bei der Entwicklung ihrer kritischen Perspektive zu unterstützen. Während der Gesamtdauer des Projekts werden sowohl die Studierenden als auch die beteiligten Referenten Reflexionen und Diskussionsergebnisse auf der Website www.transfabrik.com
Abschließend untersucht eine Interviewreihe mit allen beteiligten künstlerischen LeiterInnen die Programmpraxis auf deutsche und französische Spezifizitäten hin. Die Materialien und Ergebnisse der Workshops und Interviews werden zum Abschluss des Projekts in einer zweisprachigen Buchveröffentlichung zugänglich gemacht, die im Dezember 2013 erscheint.
TRANSFABRIK, ein Haupt-Projekt im Rahmen des 50. Jubiläums des Élysée-Vertrags.
TRANSFABRIK ist eine Initiative des Institut Français in Kooperation mit dem Goethe Institut. Das Projekt wird gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds Berlin, vom Ministère des Affaires étrangères, vom Ministère de la Culture et de la Communication und vom DFJW. Mit freundlicher Unterstützung von Total und der SACD.
Mehr Informationen: http://www.transfabrik.com/
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