Produktionsförderung
Die Produktionsförderung ist ein weiterer wichtiger Baustein in der Arbeit des Bureau du Théâtre et de la Danse. Sie ermöglicht den deutschen Theatern eine enge und nachhaltige Zusammenarbeit mit französischen Künstlern, die wiederum von einem Arbeitsaufenthalt im Ausland und somit einer größeren Bekanntheit im europäischen Ausland profitieren. Die Förderprogramme ermöglichen den deutschen Spielstätten die Inszenierung französischer Dramatik und/oder die Zusammenarbeit mit französischen Regisseuren. Folgende Programme für Produktionsförderung hat das Bureau du Théâtre et de la Danse entwickelt:
Residenz-Programm ÉTAPE DANSE
Seit dem Jahr 2010 ermöglicht dieses Programm jedes Jahr die Einladung zweier französischer Tanzkompanien für eine zwei- bis vierwöchigen Künstlerresidenz in die fabrik Potsdam
. Die Arbeit der Choreographen und Tänzer wird so durch ein internationales und interkulturelles Arbeitsumfeld bereichert. Sie erhalten die Möglichkeit zu Arbeitstreffen und Austausch mit deutschen Tänzern, Choreographen, Intendanten, Kuratoren und künstlerischen Leitern. Durch die enge Zusammenarbeit mit dem Festival Tanz im August
wird einer besonders großen Anzahl von Bühnenschaffenden, die sich aus Anlass des Festivals in Berlin einfinden, die Möglichkeit gegeben, in Kontakt mit den französischen Kompanien zu treten und deren choreographische Arbeiten zu entdecken. Im Jahr 2011 ist darüber hinaus das Festival UzèsDanse
Partner von ÉTAPE DANSE: Die im Rahmen der Residenz erarbeiteten Stücke werden nicht nur anlässlich der Potsdamer Tanztage im Mai 2011, sondern zusätzlich beim Festival UzèsDanse im Juni 2012 aufgeführt.
Finanzielle Partner des Programms: Ministère de la Culture et de la Communication/DGCA
, SACD
(Société des Auteurs et Compositeurs Dramatiques).
Finanzielle Unterstützung von Koproduktionen
Seit 2011 ermöglicht das Bureau du Théâtre et de la Danse deutschen Spielstätten durch die finanzielle Unterstützung von Koproduktionen eine engere Zusammenarbeit mit französischen Tanz- und Theaterkompanien einzugehen, um so eine nachhaltige Arbeitsbeziehung mit den französischen Künstlern zu ermöglichen. Im Frühjahr 2011 wurde bereits mit Hilfe dieser Förderung die Inszenierung des Stücks Fauves von Michel Schweizer/La Coma auf Kampnagel Hamburg (Aufführungen April/Mai 2011) produziert.
Finanzieller Partner des Programms: Ministère de la Culture et de la Communication/DGCA
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Finanzielle Unterstützung von Produktionen in Deutschland
Das Bureau du Théâtre et de la Danse ermöglicht den deutschen Theatern und Ensembles die Inszenierung von zeitgenössischen französischen Stücken, indem es sich finanziell an den Produktionskosten beteiligt. Neben seinem Engagement in den Bereichen Übersetzung, Veröffentlichung und Verbreitung stellen diese Produktionshilfen damit ein weiteres Element der Bemühungen des Bureaus um Förderung der zeitgenössischen französischsprachigen Dramatik dar. Sie ermöglichen den deutschen Spielstätten sowie dem Publikum den Zugang zu neuer französischsprachiger Dramatik und führen somit zu einem höheren Bekanntheitsgrad der zeitgenössischen französischen Autoren in Deutschland.
Das Programm für Produktionshilfen wurde ebenfalls im Jahr 2011 ins Leben gerufen und ermöglichte bereits die Inszenierung des Stücks Ma Chambre froide von Joël Pommerat im Puppentheater Halle (Premiere am 14. Oktober 2011).
Finanzieller Partner des Programms: Association Beaumarchais Paris
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