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Das Bureau du Théâtre et de la Danse wurde 1995 als Teil des französischen Kulturnetzes in Deutschland ins Leben gerufen. Es ist eines der spezialisierten und auf föderaler Ebene aktiven Büros des Institut français Deutschland. Seine Hauptaufgabe ist es, die Präsenz französischer oder in Frankreich lebender zeitgenössischer Künstler der Bereiche zeitgenössisches Theater, zeitgenössischer Tanz, Zirkus, Figuren-, Objekt- und Straßentheater in Deutschland nachhaltig zu stärken. Außerdem setzt es sich zum Ziel den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen der deutschen und französischen Theater-, Tanz- und Nouveau Cirque-Szenen zu fördern.
Als spezialisiertes und auf föderaler Ebene aktives Büro kooperiert das Bureau du Théâtre et de la Danse mit den deutschen Bühnenschaffenden (Theater, Festivals, Radiosender, Verlage, Agenturen) und fungiert als Vermittler zwischen der deutschen Bühnenlandschaft und den französischen Künstlern und Kompanien. So berät und unterstützt es künstlerische Leiter und Intendanten bei der Programmgestaltung und stellt ausführliche Informationen über die französische Tanz- und Theaterszene bereit.
In seiner Informations- und Beratungsfunktion erzielt das BTD konkrete Ergebnisse, die sich anhand der Anzahl französischer Gastspiele und der Präsenz in Form von Lesungen oder Uraufführungen von Stücken zeitgenössischer französischer Autoren in Deutschland ausdrücken. Den deutschen Theatern und Festivals wird so die Möglichkeit gegeben, ihre Programmgestaltung durch international renommierte französische Produktionen aufzuwerten.
Zu den wichtigsten Aufgaben des Bureau zählen:
Verbreitung von französischen Produktionen in Deutschland, u.a. durch Gastspielförderungen
Förderung von zeitgenössischer französischer Dramatik
Produktionshilfen
in Form von Residenzen und Produktionsförderungen
Förderung von 122 Produktionen und 267 Vorstellungen,
878 Künstler und Techniker wurden nach Deutschland eingeladen,
die Gastspiele zogen 57.200 Besucher an, d.h. ca. 200 Besucher pro Vorstellung,
der franko-canadische Autor und Regisseur Wajdi Mouawad ist der meist gespielte ausländische Autor im Jahr 2009. Sein Stück Verbrennungen (Incendies) wurde in Scène 8
veröffentlicht,
seit 1999 wurden durch das Übersetzungsprogramm Theater transfer
55 Übersetzungen von französischen und deutschen zeitgenössischen Stücken ermöglicht.
französische Tanzkompanien sind die meist eingeladenen ausländischen Kompanien in Deutschland
(vor den USA und Spanien) (Quelle: Tanzplan Deutschland),
auf der Liste der nicht-französischsprachigen Länder, die Frankreich am meisten Urheberrechtseinnahmen einbringen, steht Deutschland an zweiter Stelle.
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Slide : Les Antliaclastes, Hilum © Jean Pierre Estournet - Olicier Py, Le soleil © Thoöas Aurin - Michel Schweizer, Fauves © Frederic Demesure - Coraline Lamaison, Narcisses © Gilles Vidal - Wadji Mouawad, Incendies © Yves Renaud - Boris Charmatz, Enfant © Christophe Raynaud - Cie Lili Desastres, Plein de petits riens © Agnès Des Fosses - Maguy Marin © Claude Bricade - Orin Camus, Circle Moods © Mikael Arnal - Superamas, "THEATRE" © Gerhard F Ludwig - Philippe Quesne & Vivarium Studio, Bang Bang © Martin Argyroglo Callias Bey










