DIE DEUTSCH-FRANZÖSISCHE ZUSAMMENARBEIT

Seit 1945 sind sich Deutschland und Frankreich Schritt für Schritt immer näher gekommen. Mit der Unterzeichnung des Elysee-Vertrags 1963 wurde ein neuer Rahmen für die Zusammenarbeit zwischen unseren beiden Ländern geschaffen.

Dieser beispiellose Austausch kann nur dann funktionieren und weiterentwickelt werden, wenn unsere Regierungen und vor allem die Bürgerinnen und Bürger unserer Länder sich verstehen. Deshalb gehören Sprachförderung und Kulturvermittlung zu den Prioritäten der deutsch-französischen Zusammenarbeit.

Das Engagement für die Entwicklung konkreter Projekte ist beiderseits des Rheins sehr stark. Schon die Begründer Europas waren davon überzeugt, dass der europäische Aufbau nur dann gelingt, wenn Deutschland und Frankreich zusammenrücken:

"Europa lässt sich nicht mit einem Schlage herstellen und auch nicht durch eine einfache Zusammenfassung: Es wird durch konkrete Tatsachen entstehen, die zunächst eine Solidarität der Tat schaffen. Die Vereinigung der europäischen Nationen erfordert, dass der jahrhundertealte Gegensatz zwischen Frankreich und Deutschland ausgelöscht wird. Das begonnene Werk muss in erster Linie Deutschland und Frankreich erfassen." Robert Schuman, 9. Mai 1950.

Der deutsch-französische Tag, das deutsch-französische Geschichtsbuch, das AbiBac und die bilinguale Züge sind wichtige Bausteine der deutsch-französischen Zusammenarbeit, die Ihnen in dieser Rubrik vorgestellt werden.