Geisteswissenschaften

Zahlreiche weitere Einrichtungen unterstützen – wenn auch in beschränktem Umfang - deutsch-französische Austausch- und Forschungsprojekte im Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften. Informationen über Fördermöglichkeiten finden Sie in der ausführlichen Datenbank des CIERA : www.ciera.fr

Die in den 90er Jahren an deutschen Universitäten gegründeten Frankreich-Zentren unterstützen die deutsch-französischen Beziehungen im Bereich der Kultur, der Wirtschaft, sowie der Wissenschaft, insbesondere bei gesellschaftsrelevanten Fragen. Thematischer Fokus der Studien- und Forschungszentren ist Frankreich. Sie organisieren zahlreiche Vorträge, Seminare, Kongresse und Symposien und informieren die Öffentlichkeit durch regelmäßige Veröffentlichungen. Zur Zeit existieren in Deutschland 4 Frankreich-Zentren : Berlin (Freie Universität), Freiburg i.Br., Leipzig und Saarbrücken. Die Frankreich-Zentren organisieren Sommeruniversitäten und thematische Workshops, die von jeweils 50 bis 80 Studenten aus der Bundesrepublik sowie aus anderen europäischen Ländern besucht werden.

Perspectivia.net und Trivium : der wissenschaftliche Austausch zwischen Frankreich und Deutschland im Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften spiegelt sich auch in Online-Publikationen wider.

- perspectivia.net Perspectivia.net ist eine internationale Publikationsplattform für Geisteswissenschaften. Sie ermöglicht u.a. den freien Zugang zu elektronischen Publikationen von Francia, der seit 1973 bestehenden Publikationsreihe des Deutschen Historischen Instituts in Paris. Die vom BMBF geförderte Plattform wird von der „Stiftung Deutsche geisteswissenschaftliche Institute im Ausland“ (DGIA) betreut, unter Leitung von Gudrun Gersmann (DHI in Paris).

- Die Online-Zeitschrift Trivium "Trivium" versteht sich als Medium des Austausches und der Kooperation zwischen den deutsch- und französischsprachigen Forschungsgemeinschaften in Geistes- und Sozialwissenschaften. Sie wird von der Stiftung Maison des Sciences de l’Homme (Paris) herausgegeben. Unterstützt wird sie von Partnern wie dem DHI in Paris, dem Centre Marc Bloch, dem Institut Français d’Histoire en Allemagne sowie der DFG.