DEBATTEN
„Eltern zwischen Familie und Beruf – Ein europäischer Vergleich“

Großer Saal, Haus am Dom, Domplatz 3 , Frankfurt

  • 9.09.2011, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr

Die Gleichstellung von Frauen und Männern ist ein gemeinsamer Wert aller europäischen Staaten und wurde mit Inkrafttreten des Vertrags von Lissabon ein rechtsverbindliches Grundrecht. Für ihre Förderung hat die Europäische Kommission für den Zeitraum 2010 bis 2015 eine Strategie eingeleitet, in welcher das Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf eine wichtige Rolle spielt.

In den letzten Jahrzehnten hat sich die Lebens- und Arbeitswelt grundlegend gewandelt. Das Rollenbild von Familie, an dem sich die deutsche Gesellschaft orientiert, dagegen kaum. Noch immer sind es in Deutschland vor allem Frauen, die beruflich zurücktreten, um den Familiennachwuchs zu betreuen. Aber nicht nur Müttern, sondern auch Vätern muss ermöglicht werden, Beruf und Familie besser in Einklang zu bringen.

Andere europäische Staaten wie Frankreich oder Schweden haben Möglichkeiten geschaffen, die es beiden Elternteilen erleichtern, Kinder und Beruf zu vereinbaren. Können wir also etwas von unseren europäischen Nachbarn lernen? Wie sieht ihre Familienpolitik aus? Außerdem wird es interessant sein den Umgang der Unternehmen mit Elternzeit sowie die unterschiedlichen Mentalitäten der Gesellschaften zu vergleichen. Mit den Podiumsgästen aus Deutschland, Frankreich und Schweden werden wir über diese Fragen sowie über persönliche Ansichten der Teilnehmer als Väter und Mütter diskutieren.

Begrüßung:
Dr. Bernadette Weyland, Stadtverordnetenvorsteherin, Stadt Frankfurt am Main Vertreter des französischen Generalkonsulats (angefragt)

Es diskutieren:
Prof. Dr. Ute Gerhard: Soziologin; erste Inhaberin des Lehrstuhls für Frauen- und Geschlechterforschung an der Goethe-Universität Frankfurt; Mitglied des Cornelia Goethe Centrums.

Hans Georg-Nelles: Soziologe und Autor; Organisationsberater für unternehmensbezogene Väterfragen; Mitglied des "Väter-Experten-Netz Deutschland e.V." (VEND e.V.), Blog „Väter und Karriere“.

Prof. Dr. Jeanne Fagnani: Soziologin am Forschungsinstitut „Centre National de la Recherche Scientifique“ (CNRS) in Paris, 2004 Mitarbeit am Familienbericht der deutschen Regierung; Publikationen zum Vergleich europäischer Familienpolitik.

Benita Funke: Beauftragte für Kultur und Bildung bei der Schweizerischen Botschaft in Stockholm, (M. Ed. Politologie / Geschichte), Kommunalpolitikerin und Abgeordnete im Gemeindeparlament sowie im Kinderbetreuungs- und Bildungsausschuss der schwedischen Stadt Täby.

Moderation: Sebastian Baltzer, Frankfurter Allgemeine Zeitung

Im Anschluss bitten wir zu einem Empfang

Eintritt frei

Großer Saal, Haus am Dom, Domplatz 3, Frankfurt am Main
Öffentliche Verkehrsmittel: U4 / U5, S11 / 12

Um Anmeldung wird gebeten: info.international stadt-frankfurt.de; Tel. 069 212 44034; Fax 069 212 31730

Eine Veranstaltung des Referats für Internationale Angelegenheiten, Stadt Frankfurt am Main und des Institut français d’histoire en Allemagne Frankfurt

PDF
Einladung-3.pdf (372.1 kB)

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