Beate Klarsfeld

Vortrag der deutsch-französischen Journalistin Beate Klarsfeld

30. September 2020
19:30 - 20:30

Veranstaltungs-Infos

Vortrag der deutsch-französischen Journalistin Beate Klarsfeld zum Thema Kunst im Rauch der Krematorien

Spätestens seit November 1968 ist Beate Klarsfeld weltweit bekannt. Mit ihrer Ohrfeige gegen den damaligen Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger trug sie sich in die Geschichtsbücher ein und setzte ein weiteres Ausrufezeichen gegen Nazi-Verbrechen.

Die deutsch-französische Journalistin hat die Aufklärung der NS-Verbrechen zu ihrem Lebensziel gemacht und entscheidend zur Verurteilung von Nationalsozialisten beigetragen.

Es ist uns daher eine Ehre, einen Vortrag von Beate Klarsfeld zu dem Thema Kunst im Rauch der Krematorien am 30. September über Zoom streamen zu können und ihren Worten zu lauschen. Der Vortrag findet im Rahmen des Workshops NS-Raubkunst: Neue interdisziplinäre Perspektiven in der Provenienzforschung und der Restitutionspraxis im deutsch-französischen Kontext statt.

Dem Vortrag gehen ein Festvortrag von I.E. Anne-Marie Descôtes, Botschafterin Frankeichs in Deutschland zu dem Thema Die Neustrukturierung der französischen Restitutionspolitik in Bezug auf NS-Raubkunst sowie ein Grußwort von Prof. Michael Hoch, Rektor der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn voraus.

Anmeldung erforderlich bis zum 29. September 2020, 16.00 Uhr.

30. September 2020
19:30 - 20:30

Commission pour l'indemnisation des victimes de spoliations (Berlin), Büro für Hochschulkooperation der französischen Botschaft (Bonn), Deutschen Zentrum Kulturgutverluste (Magdeburg), französisches Kulturministerium (Paris)