Frankreich unterhält Kulturvertretungen in ganz Deutschland. Das Institut français Deutschland ist bundesweit mit 13 Standorten vertreten. Weitere 12 Städte beherbergen ein Deutsch-Französisches Kulturzentrum.
Im Rahmen der Nächte der Ideen, die am 30. Juni und 1. Juli in Berlin unter dem Motto „Ouvrir la voie.x“ („Wege öffnen, Stimmen erheben“) stattfinden, präsentiert das Institut français in Partnerschaft mit dem Deutschen Theater und dem Schwulen Museum ein Programm, das sich aktuellen Fragen queerer Identitäten, Sichtbarkeit und Meinungsfreiheit widmet. In vielfältigen Formaten und Kooperationen zwischen Künstler*innen und Studierenden laden die beiden Tage dazu ein, neue Formen des Erzählens, der Repräsentation und des Nachdenkens über queere Lebensrealitäten zu erkunden.
In Kooperation mit dem Deutschen Theater und dem Schwulen Museum beginnt das Programm am 30. Juni um 18 Uhr mit einer Podiumsdiskussion über Geschichten von Marginalisierung, Transformation und Anerkennung. Es diskutieren Birga Meyer, Apolline Bazin und Klaus Lederer, moderiert durch Jayrôme C. Robinet.
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Nach der Podiumsdiskussion folgt um 20:30 Uhr eine Theateraufführung des Stücks ugly duckling von Bastian Kraft. Inspiriert von den Märchen von Hans Christian Andersen beleuchtet Bastian Kraft das versteckte Spiel mit Geschlecht und Sexualität.
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Im Anschluss sorgt um 22:20 Uhr ein DJ-Set von LIL JA für eine festliche Atmosphäre.
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Weiter geht es am 1. Juli ab 18 Uhr im Cinema Paris mit der Premiere von GIGA 8. Das experimentelle Fashion-Filmprojekt, eine kollaborative Arbeit der Universität der Künste Berlin und der Burg Giebichenstein Halle, erkundet mit Gigi Spelsberg in der Hauptrolle in acht Episoden die Schnittstellen von Mode, Film und Performance und setzt sich mit Fragen von Identität, Sichtbarkeit und Inszenierung auseinander.
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Im Anschluss entfaltet sich der Abend um 19:30 Uhr in einer performativen und kollektiven Dimension mit einer Chorperformance des Heartchors und Hotbodies, dessen Arbeit Pop, Klangforschung und politisches Engagement rund um Fragen der Identität, Sprache und Gemeinschaft verbindet.
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Danach findet eine Gesprächsrunde um 20:40 Uhr statt. Gemeinsam mit Louise Morel, Anguezomo Mba Bikoro, Luan Pertl und Annabelle Georgen richtet sich der Blick auf die Spuren queerer Geschichte: auf das, was erinnert, weitergetragen und neu belebt wird. Im Zentrum stehen die Weitergabe von Erfahrungen, generationenübergreifende Verbindungen und die Frage, wie queere Erinnerung Zukunft stiften kann.
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Um 22:00 Uhr bildet ein Konzert von Hot Bodies den Abschluss der Diskussion.
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Der Abend geht dann um 22:30 Uhr in der Galerie des Institut français mit einem DJ-Set weiter: Der Raum verwandelt sich dabei in einen Ort der Begegnung, des Feierns und des Austauschs von Ideen.
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Mit Unterstützung von L’Oréal, Dorint Hotels und Orangina.
30. Juni 2026 - 01. Juli 2026
Institut français Berlin, Deusches Theater
Kurfürstendamm
211
10719
Berlin
Allemagne