Ausstellung - "Standing for Freedom – Poser pour la liberté"

Ausstellung „Standing for Freedom – Poser pour la liberté“

25. März 2026 - 15. April 2026

Veranstaltungs-Infos

Die Ausstellung zeigt Porträts von fünfzehn Wissenschaftler:innen im Exil und behandelt Themen wie Wissenschaftsfreiheit, Lebensgefahr im Exil und internationale Solidarität. Die Ausstellung verbindet Kunst und Forschung und regt zum Nachdenken über die Geschichte und Gegenwart des Wissenschaftsexils an.

Was bedeutet es, als Wissenschaftler:in das eigene Land verlassen zu müssen? Wie steht es um die Wissenschaftsfreiheit und das Wissenschaftsexil in Europa? Dies sind Themen der Ausstellung „Standing for Freedom – Poser pour la liberté“, in deren Mittelpunkt Forschende im Exil und das Thema des Wissenschaftsexils stehen. Zu sehen ist die Ausstellung vom 25. März bis zum 15. April in der neuen Kassenhalle im alten Sparkassengebäude am Brill. Dem CaNoFF (Campus Nord für Frankreich und Frankofonie) und der Universität Bremen ist es mit finanzieller Unterstützung des Institut français Deutschland gelungen, diese wichtige Ausstellung nun auch in Bremen zeigen zu können. 

Eröffnet wird die Ausstellung mit einer Vernissage am 25. März um 18:00 Uhr in Anwesenheit des Fotografen und Co-Kurators Pierre-Jérôme Adjedj, der eine Einführung in das Thema und die Gestaltung der Ausstellung geben wird. 

 

Im Mittelpunkt der englisch- und französischsprachigen Ausstellung stehen fünfzehn Porträts von Wissenschaftler:innen, die ins Exil gezwungen wurden. Der thematische Bogen der Ausstellung ist weit gespannt, er reicht von der Geschichte des Wissenschaftsasyls über Forschende in Lebensgefahr, Wissenschaft im Exil bis hin zu aktiven Formen der Solidarität.

Die Ausstellung ist an der Schnittstelle zwischen wissenschaftlicher Forschung und Kunst entstanden: Ausgangspunkt war das Forschungs- und Kreativprojekt Blick auf das erzwungene wissenschaftliche Exil von gestern und heute (RESTRICA), das von Pascale Laborier, Professorin an der Universität Paris-Nanterre am Institut des sciences sociales du politique und dem Fotografen Pierre-Jérôme Adjedj entwickelt wurde. In Zusammenarbeit mit dem PAUSE-Programm (Programme national d’accueil en urgence des scientifiques en exil) und der Open Society Foundation wurden 55 Porträts von exilierten Akademikern und ihren Gastgebern erstellt. Die Ausstellung zeigt 15 dieser Porträts. Der Katalog zur Ausstellung enthält weitere der Porträts sowie von den fotografierten Personen verfasste Texte.

Seit ihrer Entstehung im März 2021 in der Cité du Design in Saint-Étienne wurde die Ausstellung 27 Mal in Frankreich, Deutschland, Belgien, Uruguay und den USA gezeigt (weitere Informationen finden Sie auf der Website www.standingforfreedom.eu). 

Nach der Ausstellungszeit in Bremen wandert die Ausstellung an die beiden weiteren CaNoFF-Standorte an die Europa-Universität Flensburg und an die Universität Rostock.
 

Organisation: Prof. Karen Struve und Dr. Johanne Mohs für CaNoFF

Öffnungszeiten: Montags-Freitags von 9-17 Uhr, am Wochenende und über die Osterfeiertage nach Absprache (canoff@uni-bremen.de) 


 

25. März 2026 - 15. April 2026

Eintritt: frei

Neue Kassenhalle
Jakobistrasse 1, Rückseite des alten Sparkassengebäudes
28195 Bremen

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