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Ausschreibung: Meisterklassen zwischen künstlerischen Hochschulen der Kultur- und Kreativwirtschaft

Ausschreibung für die Durchführung von Meisterklassen/Seminaren zur Stärkung der deutsch-französischen Zusammenarbeit im Bereich der künstlerischen Hochschulbildung sowie der Studiengänge im Bereich der Kultur- und Kreativwirtschaft

Um die strukturierte Zusammenarbeit zwischen deutschen und französischen Hochschuleinrichtungen zu stärken und die Mobilität von Studierenden aus künstlerischen Studiengängen sowie aus Studiengängen der Kultur- und Kreativwirtschaft zu erhöhen, veröffentlichen das Büro für Hochschulkooperation der Französischen Botschaft in Deutschland und das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) im vierten Jahr in Folge die vorliegende Projektausschreibung.

Bewerben können sich Institutionen aus allen Sparten der künstlerischen Hochschulausbildung (bildende und angewandte Kunst, Fotografie, Design, Architektur, Video, Film und Animation, Musikschaffen und -darbietung, Theater, Tanz, darstellende Kunst, digitale Kunst, künstliche Intelligenz in Verbindung mit künstlerischen Studiengängen usw.), d.h. Kunst- und Musikhochschulen aber auch Universitäten, Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) / Fachhochschulen (FH) etc., an denen es künstlerische Studiengänge gibt.

Ziel der Projektausschreibung ist die finanzielle Unterstützung bei der Organisation von 5 deutsch-französischen Arbeitsseminaren. Voraussetzung für eine Förderung im Rahmen der Ausschreibung ist die Teilnahme jeweils eines Dozenten/einer Dozentin einer französischen und einer deutschen Hochschule sowie von mindestens 4 Studierenden (bis max. einschließlich 30 Jahre) jeder Institution, d.h. von mindestens 10 Personen. Die Seminare (Mindestdauer: 4 Übernachtungen) können in Form von Meisterklassen abgehalten werden und müssen an der jeweiligen Partnerhochschule in Frankreich und/oder Deutschland stattfinden. 

Neben dem Lehrangebot dienen diese Seminare nicht nur dem Praxisaustausch zwischen Studierenden und deren Professor*innen, sondern auch und vor allem das Kennenlernen der betreffenden Einrichtungen mit dem Ziel, Kooperationsprojekte zu initiieren oder zu festigen (Erasmus-Abkommen, binationale Studiengänge, wissenschaftliche Veranstaltungen für junge Forscher*innen usw.). Bei der Auswahl der fünf Pilotprojekte werden die vorbereitende Dimension der späteren Zusammenarbeit und deren möglicher Modellcharakter besonders berücksichtigt und sind ausschlaggebend. In diesem Rahmen ist auch die Teilnahme einer Person aus dem Zuständigkeitsbereich „internationale Beziehungen“ der jeweiligen Hochschulen möglich.

Die Seminare werden mit bis zu 8.000 € gefördert. Die Höhe der gewährten Unterstützung ist unter anderem abhängig vom vorgelegten Budget, von der Dauer der Veranstaltung und der tatsächlichen Teilnehmendenzahl. Förderfähige Ausgaben sind Reise- und Unterbringungskosten für die Studierenden und Dozent*innen der Partnereinrichtung sowie Kosten für den Empfang dieser Gruppe. Kosten für den Erwerb von Materialien können nicht berücksichtigt werden. 

Eine Bilanz, einschließlich einer Liste der geförderten Personen (unterzeichnet von der Projektleiterin oder dem Projektleiter), mit der Zusammensetzung der Gruppe und einem Bilanzbericht (mind. 2 Textseiten), der die Perspektiven des Seminars detailliert beschreibt, sowie einer Kostenaufstellung, die auf den Belegen für die Ausgaben und (allen) Einnahmen beruht, müssen bis zum 31. Dezember 2026 per E-Mail an die Förderpartner gesendet werden und müssen den von den Partnern bereitgestellten Formularen und Formaten entsprechen.

Der Aufenthalt muss zwingend vor dem 30. November 2026 stattfinden.

Bewerbung: Schicken Sie die weiter unten aufgeführten Unterlagen bitte bis zum 11. Mai 2026 in einer einzigen PDF-Datei an nicole.martinez@institutfrancais.de. Die Bewerbung muss zuvor von der Hochschulleitung des Projektträgers genehmigt worden sein.

Bewerbungsunterlagen : 

  • Bestandsaufnahme der bestehenden Zusammenarbeit zwischen den beiden Hochschulen und/oder die Beweggründe und erwarteten konkreten Perspektiven für eine Zusammenarbeit mit der Partnereinrichtung, max. 1 Seite.
  • Projektbeschreibung für ein Seminar oder eine Meisterklasse (Thema und Ziele, betroffene Studienstufe(n), Gruppengröße, Ablauf...), max. 2 Seiten.
  • Vorläufige Teilnehmerliste mit den Kontaktdaten der Projektverantwortlichen und der Leitung der Trägereinrichtung. Wenn zum Zeitpunkt der Bewerbung nicht alle Namen der Teilnehmer und Teilnehmerinnen bekannt sind, können diese auch später nachgereicht werden. Eine konkrete Vorstellung von den potenziellen Teilnehmern (Studiengang, Bildungsniveau usw.) ist bei der Bewerbung jedoch unerlässlich.
  • Vorläufiger Finanzplan, aus dem die Finanzierungsquellen und alle geplanten Ausgaben hervorgehen und der von einem/einer gesetzlichen Vertreter*in der zu fördernden Einrichtung genehmigt worden ist. Eine Genehmigung per Email durch die jeweiligen verantwortlichen Personen wird akzeptiert.

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