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Apéro-Kino mit dem Film „Dao“ des franko-senegalesischen Regisseurs Alain Gomis
07. Juni 2026
18:30 - 21:30
Veranstaltungs-Infos
In einem Vorort von Paris heiratet die Tochter von Gloria; vor kurzem sind die beiden Frauen in ein Dorf in Guinea-Bissau gereist, um an der Gedenkfeier für ihren verstorbenen Vater und Großvater teilzunehmen. Dao erzählt von der Bedeutung von Familie, von dem, was von Generation zu Generation weitergegeben wird und vom Mix der Kulturen. Der sechste Film des französisch-senegalesischen Regisseurs Alain Gomis feierte seine Premiere auf der Berlinale und ist einige Male im Filmforum Höchst zu sehen. Zum Apéro-Kino am 7. Juni sind eine kurze Einleitung und ein Glas französischer Crémant im Eintrittspreis enthalten.
Dao erzählt die Geschichte von Gloria, die in einem Vorort von Paris lebt und deren Tochter, Nour, bald in Frankreich heiraten wird. Gloria erinnert sich an eine Reise nach Guinea-Bissau, wo vor kurzem ihr Vater beerdigt wurde. Der Film zeigt die Zerrissenheit und die Verbundenheit Glorias zwischen Frankreich und Guinea-Bissau, die Rolle von Familie und von Wurzeln.
„Grandios“ meinte die Tageszeitung Libération, „wahrhaftig ein Meisterwerk“ urteilte der Sender France Culture. Und die Zeitschrift Télérama schrieb: „Dieser schöne Film über die Weitergabe von Traditionen hat vor allem den großen Verdienst, zu zeigen, dass Einwanderer und ihre Kinder sich hervorragend in Frankreich integrieren können, ohne dabei ihre Wurzeln zu vergessen. Und dass diese fernen Wurzeln auch eine Bereicherung für das Land sind, in das sie übertragen werden“.
Alain Gomis studierte Kunstgeschichte und Film. Sein erster Film, L’Afrance (2001) erzählte die Geschichte eines senegalesischen Studenten in Frankreich und wurde vom Festival für afrikanischen, asiatischen und lateinamerikanischen Film in Mailand ausgezeichnet. Für seinen Film Félicité wurde der französisch-senegalesiche Regisseur 2017 mit dem silbernen Bären der Berlinale ausgezeichnet. Sein sechster Film Dao war Teil des Wettbewerbs der diesjährigen Berlinale. Alain Gomis ist seit 2018 Direktor des Centre Yennenga in Dakar (Senegal), das jungen Menschen die Filmproduktion beibringt.
Katy Correa gab in Dao ihr Schauspieldebüt in der Rolle von Gloria. Sie sagt: „Die Arbeit an diesem Film war eine Tür zu einer Welt, die wir nicht unbedingt kannten.“
D’Johé Kouadio, die die Tochter von Gloria Nour in dem Film spielt, ist Schauspielerin und Sängerin. Sie studierte Film an der École Kourtrajmé in Montfermeil und der Ecole Internationale de Mime Corporel Dramatique in Montreuil.
Dao dauert 185 Minuten und wird in Originalversion (auf Französisch, Manjak, Wolof, Portugiesisch-Kreol) mit deutschen Untertiteln gezeigt. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben.
Neben dem „Apéro-Kino“ am 7. Juni ist Dao im Filmforum Höchst am 6. Juni um 20.30 Uhr, sowie am 10. Juni um 18.30 Uhr zu sehen. Zum Programm des Filmforums Höchst: https://filmforum-hoechst.com/uebersicht/
Das Filmforum Höchst ist ein kommunales Stadtteilkino in Trägerschaft der Volkshochschule Frankfurt und bietet über 700 Filmvorführungen pro Jahr. Im Mittelpunkt stehen europäische, lateinamerikanische und afrikanische Produktionen, meist in Originalsprache mit deutschen Untertiteln.
07. Juni 2026
18:30 - 21:30
Eintritt:
8 €
Ermäßigter Preis:
6 €
Filmforum Höchst
Emmerich-Josef-Str.
46a
65929
Frankfurt am Main
Deutschland