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Auftaktkonzert des Klavierwettbewerbs von Orléans mit Aline Piboule und Lorenzo Soulès
10. April 2026
19:00 - 20:30
Veranstaltungs-Infos
Neben Chicago und Shanghai findet die erste Prüfungsrunde des berühmten Internationalen Klavierwettbewerbs von Orléans in diesem Jahr auch in Frankfurt statt. Zu diesem Anlass wird ein Auftaktkonzert mit Werken von Claude Debussy, Henri Dutilleux oder Gabriel Fauré organisiert. Es spielen Aline Piboule (2. Platz des Wettbewerbs 2014) und Lorenzo Soulès (1. Platz des Wettbewerbs 2022) die Teil der Jury des Wettbewerbs sind.
Der Concours International de Piano d‘Orléans wurde 1989 von der französischen Pianistin Françoise Thinat gegründet und widmet sich der Musik des 20. und 21. Jahrhunderts. Die erste Prüfungsrunde des Wettbewerbs findet in diesem Jahr in Frankfurt, Shanghai und Chicago statt, die zweite Prüfung findet in Paris und dem Konservatorium von Orléans statt. Der Concours gibt jungen Pianist*innen die Möglichkeit, ihr Talent auf großer Bühne zu präsentieren und sich mit Musiker*innen aus aller Welt auszutauschen. Das Ziel des Wettbewerbs ist es, Neue Musik einem größeren Publikum bekannt zu machen und die Komposition von neuen Werken für Klavier zu fördern. Aus diesem Grund wird auch ein Kompositionspreis an Komponist*innen vergeben, die ein Werk zum Thema des Wettbewerbs einreichen. Seit 2004 wird zusätzlich zum Wettbewerb für Erwachsene auch der Junior-Wettbewerb Brin d’herbe („Grashalm“) ausgerichtet, der alle zwei Jahre abwechselnd mit dem regulären Wettbewerb stattfindet.
Aline Piboule wurde 2014 mit fünf Preisen des Finales des Internationalen Klavierwettbewerbs von Orléans ausgezeichnet. Die Französin ist regelmäßig zu Gast in Konzertsälen auf der ganzen Welt, wie der Philharmonie von Paris, dem Institut français New York, dem Beethoven Center Buenos Aires oder der Queen Elizabeth Hall in London. In Frankfurt wird sie beim Auftaktkonzert fünf Werke spielen, darunter Barcarolle n°10 Op 104 (1913) und Nocturne n°11 Op 104 (1913) von Gabriel Fauré, Sonate: Choral and Variations (1946 - 1948) von Henri Dutilleux und Claire de lune 3, Le Cimetière (1907) und Claire de lune 4, La mer (1903) von Abel Decaux.
Lorenzo Soulès begann seine internationale Karriere 2012 im Alter von 20 Jahren, als er alle Preise des Internationalen Wettbewerbs von Genf gewann. 2022 wurde er mit dem 1. Preis und weiteren Preisen des Internationalen Klavierwettbewerbs von Orléans ausgezeichnet. Der Franzose spielte bereits in bekannten Konzertsälen wie der Tonhalle Zürich oder der Royal Festival Hall in London. Lorenzo Soulès engagiert sich auch in der pädagogischen Arbeit und Vermittlung und unterrichtet Klavier und zeitgenössische Musik an der Folkwang University of the Arts. Zu Gast in Frankfurt präsentiert er Images von Claude Debussy, sowie zwei Etüden von Philippe Manoury, die anlässlich des Wettbewerbs in Auftrag gegeben wurden.
Den Abschluss des Auftaktskonzerts machen zwei Werke für vier Hände, die die beiden Pianist*innen gemeinsam spielen werden: Les Clairières von Michaël Levinas, dem Komponisten des Pflichtstückes des diesjährigen Wettbewerbs und Petite Suite von Claude Debussy.
Der Eintritt für Kinder unter 14 Jahren ist frei.
Auch die Prüfungsrunde am 11. und 12. April ist für die Öffentlichkeit geöffnet.
Alle Informationen und Tickets gibt es auf der Seite der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst: https://www.hfmdk-frankfurt.de/veranstaltung/auftaktkonzert-der-kooperation-mit-der-17-international-piano-competition-orleans
10. April 2026
19:00 - 20:30
Eintritt:
8 €
Ermäßigter Preis:
6 €
Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main, Kleiner Saal,
Eschersheimer Landstraße
29-39
60322
Frankfurt am Main
Deutschland