Plakat des Film Invisibles und ein Bild aus dem Film, das zwei Personen in einem See zeigt. Die Frau steht im Wasser und hält einen Mann, der im Wasser zu liegen scheint.

Lichter Filmfest: „Invisibles“ thematisiert die Sexualität von Menschen mit Behinderung

03. Mai 2026
12:00 - 13:45

Veranstaltungs-Infos

Durch den Kontakt mit einem schwerbehinderten Kunden entdeckt eine Sexarbeiterin und Burlesque-Künstlerin, eine neue Berufung. Die junge Montrealerin beschließt, ihre Arbeit diesen marginalisierten Menschen zu widmen. Mit ihrem ersten Spielfilm Invisibles gelingt es der kanadischen Regisseurin Junna Chif eine Geschichte zu erzählen, die so realistisch wirkt, dass man sie für eine Dokumentation halten könnte. Auf dem Lichter Filmfest feiert Invisibles seine Deutschlandpremiere.

Elizabeth arbeitet als Sexarbeiterin und Burlesque-Tänzerin und beschließt, diese Welt hinter sich zu lassen und ein konventionelleres Leben zu führen. Aber dann begegnet sie einen Kunden, der mit angeborener Gelenksteife lebt. Auf beiden Seiten gibt es Vorurteile, die tiefer sitzen als gedacht. Zu zwei Tabuthemen – Sexarbeit und die Sexualität von Menschen mit Behinderung - hat die kanadische Regisseurin Junna Chif ein beeindruckendes Debütwerk geschaffen. Die Hauptrolle spielt Nadia Essadiqi, als Sängerin unter dem Namen La Bronze bekannt.

Junna Chif studierte Theater und Filmproduktion bevor sie begann als Drehbuchautorin und Regisseurin von Kurzfilmen zu arbeiten. Invisibles ist ihr Langfilmdebüt. In ihren Filmen beschäftigt sich Junna Chif mit Themen die kontrovers oder marginalisiert sind. Für die Entstehung von Invisibles beschäftigte sich Junna Chif intensiv mit Sexarbeit und mit Behinderungen. So reiste die Kanadierin nach Frankreich, um dort eine Schulung als Sexualbegleiterin zu absolvieren.

Seit 2008 bringt das Lichter Filmfest Frankfurt International die Rhein-Main-Region, ihr Publikum und ihre Filmschaffenden mit Gästen aus aller Welt zusammen. In diesem Jahr findet das Lichter Filmfest vom 28. April bis 3. Mai statt und stellt „Kunst“ als Jahresthema in den Mittelpunkt. Neben vielen Filmen bietet das Filmfest auch wieder ein umfassendes Rahmenprogramm. Zum Festival findet außerdem der „6. Kongress Zukunft deutscher Film“ statt, der Raum für filmpolitische Debatten und spannende Gesprächsrunden schafft. 

Informationen: https://lichter-filmfest.de/

Auch 2026 gehören wieder Filme auf Französisch zum Programm des Lichter Filmfests: Aus Frankreich ist dieses Jahr außer Invisibles auch L’Inconnu de la Grande Arche von Stéphane Demoustier und Vitrival des belgischen Filmemacher-Duos Baptiste Bogaert und Noëlle Bastin zu sehen. In weiteren Produktionen, die auf dem Lichter Filmfest gezeigt werden, ist auch Französisch zu hören.

Invisibles wird in der französischen Originalversion mit englischen Untertiteln gezeigt. 
Tickets: https://booking.cinetixx.de/frontend/index.html?cinemaId=2038440885&showId=3479683072&bgswitch=false&resize=false#/show/2038440885/3479683072

 

Wir dürfen 10 Freikarten für  Invisibles am 3. Mai beim Lichter Filmfest 2026 vergeben. Um zu gewinnen genügt es, eine E-Mail mit dem Namen des Films und der gewünschten Anzahl an Freikarten (eine oder zwei) an volontariat.frankfurt@institutfrancais.de zu schreiben. Die Schnellsten werden belohnt!

03. Mai 2026
12:00 - 13:45

Eintritt: 9 €
Ermäßigter Preis: 7 €

Kino des Deutschen Filminstitut & Filmmuseum
Schaumainkai 41
60596 Frankfurt am Main
Deutschland