Filmplakat von L'Inconnu de la Grande Arche das zwei Personen zeigt, die auf einer Straße stehen. An ihnen fahren Autos vorbei und im Hintergrund ist der Arc de Triomphe zu sehen. Rechts neben des Plakats ist ein Bild zu sehen, dass einen Mann in Anzug zeigt, der über eine Straße läuft die von Laub bedeckt ist. Auf beiden Seiten der Straße parken Autos.

Lichter Filmfest: „L’Inconnu de la Grande Arche", ein architektonischer Thriller

02. Mai 2026
17:00 - 18:45

Veranstaltungs-Infos

Der Film des Regisseurs Stéphane Demoustier erzählt das Schicksal des dänischen Architekten, der das gigantische Bauprojekt der Pariser „Grande Arche de la Défense“ ins Leben rief und trotzdem „inconnu“ also unbekannt blieb.  L’Inconnu de la Grande Arche ist die Adaption des Romans La Grande Arche von Laurence Cossé und eine pointierte Nachzeichnung der damaligen herrschende politischen Machtverhältnisse. Der Film feierte seine Premiere auf dem letzten Filmfest von Cannes und ist jetzt beim Lichter Filmfest zu sehen.

Die „Grande Arche“ ist ein monumentales Bauwerk aus Glas, Marmor und Beton in Paris, eingeweiht zum 200. Jahrestag der Französischen Revolution im Jahr 1989. Den Wettbewerb des Renommierprojekts gewann 1983 überraschend kein Stararchitekt, sondern der völlig unbekannte Däne Johann Otto von Spreckelsen (Claes Bang), der bis dato gerade mal sein Zuhause und vier Kirchen gebaut hatte. Der Film von Stéphane Demoustier zeichnet den Architekten als einen Menschen mit einer künstlerischen Vision. Sein Gegenspieler ist der Bürokrat Jean-Louis Subilon (gespielt von Xavier Dolan), der vor allem die Kosten im Blick hat. Architektonischer Traum prallt gegen die Realität, Kunst und Politik treffen aufeinander

L’Inconnu de la Grande Arche wurde mit dem Prix Lumière für das beste Drehbuch 2026 ausgezeichnet und erhielt Césars für das beste Bühnenbild und die besten visuellen Effekte.

Stéphane Demoustier begann seine Karriere im französischen Kulturministerium, wo er Dokumentarfilme über Architektur entwickelte. Er absolvierte die deutsch-französische Filmausbildung Atelier Ludwigsburg-Paris, bevor er sich als Regisseur von Kurz- und Spielfilmen einen Namen machte. Für La fille au bracelet wurde er 2021 mit dem César für das beste adaptierte Drehbuch ausgezeichnet.

Seit 2008 bringt das Lichter Filmfest Frankfurt International die Rhein-Main-Region, ihr Publikum und ihre Filmschaffenden mit Gästen aus aller Welt zusammen. In diesem Jahr findet das Lichter Filmfest vom 28. April bis 3. Mai statt und stellt „Kunst“ als Jahresthema in den Mittelpunkt. Neben vielen Filmen bietet das Filmfest auch wieder ein umfassendes Rahmenprogramm. Zum Festival findet außerdem der „6. Kongress Zukunft deutscher Film“ statt, der Raum für filmpolitische Debatten und spannende Gesprächsrunden schafft. 

Informationen: https://lichter-filmfest.de/

Auch 2026 gehören wieder Filme auf Französisch zum Programm des Lichter Filmfests: Außer L’Inconnu de la Grande Arche gibt es für Französisch-Liebhaber*innen auch den Film Vitrival des belgischen Filmemacher-Duos Baptiste Bogaert und Noëlle Bastin und Invisibles der kanadischen Regisseurin Junna Chif zu sehen. In weiteren Produktionen, die auf dem Lichter Filmfest gezeigt werden, ist auch Französisch zu hören.

L’Inconnu de la Grande Arche wird in Originalversion mit Untertiteln gezeigt. 
Tickets: https://booking.cinetixx.de/frontend/#/show/3189499756/3486228216

 

Wir dürfen 10 Freikarten für  L’Inconnu de la Grande Arche am 2. Mai beim Lichter Filmfest 2026 vergeben. Um zu gewinnen genügt es, eine E-Mail mit dem Namen des Films und der gewünschten Anzahl an Freikarten (eine oder zwei) an volontariat.frankfurt@institutfrancais.de zu schreiben. Die Schnellsten werden belohnt!

02. Mai 2026
17:00 - 18:45

Eintritt: 12 €
Ermäßigter Preis: 10 €

Kino Elysee 1, Festivalzentrum Massif E
Zeil 125
60313 Frankfurt am Main
Deutschland