Filmplakat von Vitrival, daneben ein Bild aus dem Film, auf dem Links der Rand eines Pools zu sehen ist, an dem eine ältere Frau sitzt und ein Buch liest. Rechts ist ein graues Gebäude das noch dabei ist gebaut zu werden zu sehen, an dem ein Mann in Arbeitskleidung auf einer Leiter steht und ein Graffiti von der Hauswand entfernt.

Lichter Filmfest: „Vitrival“, belgische Komödie in Anwesenheit des Regie-Duos Baptiste Bogaert und Noëlle Bastin

01. Mai 2026
20:00 - 21:45

Veranstaltungs-Infos

Vitrival ist ein beschauliches wallonischen Dorf wo jeder jeden kennt. Doch plötzlich tauchen obszöne Graffitis an den Wänden auf. Zur gleichen Zeit wird ein erster Selbstmörder beerdigt, dann ein zweiter, dann ein dritter… Mit viel Humor erzählen Baptiste Bogaert et Noëlle Bastin in ihren Film Vitrival von zwei jungen belgischen Dorfpolizisten, deren ruhiger Alltag gestört wird. Vitrival feierte seine Premiere auf dem Internationalen Filmfestival von Rotterdam und ist jetzt  beim Lichter Filmfest in Anwesenheit des Regie-Duos zu sehen.

Das belgische Dorf Vitrival (das es tatsächlich gibt) soll das schönste der Welt sein. Viel mehr als Kirchenchor, Paraden und ein gelegentliches Bad im Jacuzzi der Nachbarn ist hier nicht zu erleben. Doch im Film von Baptiste Bogaert und Noëlle Bastin zerplatzt die gemächliche Idylle, als immer mehr obszöne Graffiti die Wände verunstalten und auch noch rätselhafte Suizide die Dorfgemeinschaft erschüttern. Die Bevölkerung ist verängstigt von dieser doppelten Epidemie in Form eines Fluchs, der ohne Vorwarnung über ihr charmantes Dorf hereingebrochen ist. Benjamin (Benjamin Lambillotte) und Pierre (Pierre Bastin), zwei Cousins und Dorfpolizisten, versuchen, wieder für Ruhe und Frieden in Vitrival zu sorgen. Zwischen psychischer Ungesundheit, Familie und Nachbarschaftsfehden entfaltet sich eine Geschichte voller Absurditäten. Ein ehrliches Porträt über das lethargisch schöne Leben einer Gemeinschaft in der Walachei. 

Baptiste Bogaert und Noëlle Bastin machen seit 2017 gemeinsam Filme. Er studierte Film und Fotografie aber arbeitete erst als Projektmanager in der Verwaltung. Sie wuchs im echten Dorf Vitrival auf und studierte französische und romanische Literatur und Sprachen. In seinen Filmen beleuchtet das Duo echte Orte und Menschen und versucht die Grenzen zwischen Fiktion und Realität zu verwischen. Beide kommen zur Deutschlandpremiere von Vitrival beim Lichter Filmfest. 

Seit 2008 bringt das Lichter Filmfest Frankfurt International die Rhein-Main-Region, ihr Publikum und ihre Filmschaffenden mit Gästen aus aller Welt zusammen. In diesem Jahr findet das Lichter Filmfest vom 28. April bis 3. Mai statt und stellt „Kunst“ als Jahresthema in den Mittelpunkt. Neben vielen Filmen bietet das Filmfest auch wieder ein umfassendes Rahmenprogramm. Zum Festival findet außerdem der „6. Kongress Zukunft deutscher Film“ statt, der Raum für filmpolitische Debatten und spannende Gesprächsrunden schafft. 

Informationen: https://lichter-filmfest.de/

Auch 2026 gehören wieder Filme auf Französisch zum Programm des Lichter Filmfests: Ausser Vitrival sind  L’Inconnu de la Grande Arche von Stéphane Demoustier und Invisibles der kanadischen Regisseurin Junna Chif  zu sehen. In weiteren Produktionen, die auf dem Lichter Filmfest gezeigt werden, ist auch Französisch zu hören.

Vitrival wird in der französischen Originalversion mit englischen Untertiteln gezeigt. 
Tickets: https://booking.cinetixx.de/frontend/#/show/3189499756/3486226521

 

Wir dürfen 10 Freikarten für  Vitrival am 1. Mai beim Lichter Filmfest 2026 vergeben. Um zu gewinnen genügt es, eine E-Mail mit dem Namen des Films und der gewünschten Anzahl an Freikarten (eine oder zwei) an volontariat.frankfurt@institutfrancais.de zu schreiben. Die Schnellsten werden belohnt!

01. Mai 2026
20:00 - 21:45

Eintritt: 12 €
Ermäßigter Preis: 10 €

Kino Elysee 2, Festivalzentrum Massif E
Zeil 125
60313 Frankfurt am Main
Deutschland