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Vernissage der Einzelausstellung „À la rencontre des images“ des Künstlers Yannick Ackah | Organisiert von der Galerie Melbye-Konan | Contemporary Art & Advisory im Institut français in Hamburg
19 Uhr | Eröffnung
19:30 Uhr | Begrüßung
Lorène Lemor, Generalkonsulin der Französischen Republik in Hamburg und Direktorin des Institut français Hamburg
Stella Melbye-Konan, Galeriedirektorin, Melbye-Konan | Contemporary Art & Advisory
Was ein Bild zeigt, ist bei Yannick Ackah nie von dem zu trennen, was es in sich trägt. Erinnerungen, kulturelle Überlieferungen und Spuren gesellschaftlicher Wirklichkeit verdichten sich in seiner Malerei zu Bildräumen, in denen unterschiedliche Zeiten und Erfahrungen gleichzeitig gegenwärtig werden. Unter dem Titel "À la rencontre des images" bringt seine Einzelausstellung im Institut français Hamburg Arbeiten aus verschiedenen Phasen seines Schaffens miteinander in Beziehung.
Menschliche Figuren und maskenhafte Gesichter treten aus ornamentalen Gründen hervor, während Malerei und Zeichnung sich mit Zeitungspapier, Stoff und fotografischen Fragmenten verbinden. Die Maske wird dabei zur Vermittlerin zwischen Sichtbarkeit und Verborgenheit, individueller Erfahrung und kultureller Erinnerung. Ausgehend von Hans Beltings Verständnis des Bildes als Zusammenspiel von Bild, Körper und Medium entfaltet sich Ackahs Malerei als Ort fortwährender Begegnungen: Bilder tragen weitere Bilder in sich, lösen sich aus vertrauten Zusammenhängen und gewinnen in neuen Konstellationen andere Bedeutungen.
Yannick Ackah
Geboren 1992, in Yamoussoukro, Côte d'Ivoire
Yannick Ackah gehört zu einer jüngeren Generation von Künstlern, die sich mit Fragen von Identität, Erinnerung und kultureller Zugehörigkeit auseinandersetzt. Nach seinem Studium an der École Nationale des Beaux-Arts in Abidjan, das er 2020 abschloss, entwickelte Ackah eine eigenständige Bildsprache, in der Figuren, Masken und fragmentierte Bildräume eine zentrale Rolle einnehmen. Seine Arbeiten wurden unter anderem auf der POSITIONS Berlin Art Fair (2022 und 2023), in „Persona“, kuratiert von Harald Falckenberg, sowie in „Mouvement“ (2024) in Zusammenarbeit mit dem Institut français Hamburg präsentiert. Auf die Einzelausstellung „Jungle of Encounters“ (2025) folgte im selben Jahr seine Auswahl als Finalist des Norval Sovereign African Art Prize und die Teilnahme an der Finalistenausstellung in der Norval Foundation in Kapstadt.
2026 war Ackah in der Duo-Ausstellung „Ever in Flux“ in Kooperation mit dem Kunstverein Jesteburg sowie in der Gruppenausstellung „RELATION(ES)“ vertreten. Seine Werke befinden sich zudem in internationalen privaten und institutionellen Sammlungen in Europa, den USA und Asien.
Anmeldung erforderlich (begrenzte Platzanzahl)
Mehr Informationen über die Ausstellung: Hier klicken
05. Oktober 2026
19:00 - 21:00
Eintritt:
frei
Institut français Hamburg
Heimhuder Straße 55
20148
Hamburg
nicht barrierefrei