Frankreich unterhält Kulturvertretungen in ganz Deutschland. Das Institut français Deutschland ist bundesweit mit 13 Standorten vertreten. Weitere 12 Städte beherbergen ein Deutsch-Französisches Kulturzentrum.
Frisch aus dem Französischen: Verleihung des Literaturpreises PRIX PREMIERE mit Thorsten Dönges
19. März 2026
15:00 - 16:00
Veranstaltungs-Infos
Thorsten Dönges, Literarisches Colloquium Berlin, im Gespräch mit den Preisträger:innen des Prix PREMIERE #6
Mit dem Prix PREMIERE werden Stimmen der französischen Gegenwartsliteratur gewürdigt, die zum ersten Mal ins Deutsche übersetzt werden, sowie deren Übersetzer:innen.
Jedes Jahr werden rund 1.000 Bücher aus dem Französischen ins Deutsche übersetzt, darunter viele Romane. Unter all den Neuerscheinungen befinden sich zahlreiche Bücher von Autor:innen, die zum ersten Mal ins Deutsche übersetzt wurden. Wie kann man sich angesichts der großen Auswahl an interessanten Werken entscheiden?
Die spannendsten Stimmen, die jetzt zu Wort kommen und bald unsere Vorstellungskraft, unsere Emotionen, vielleicht sogar unser Weltbild prägen werden, möchte man nicht verpassen... Der Prix PREMIERE rückt die hervorragende Arbeit und Kunstfertigkeit der deutschen Übersetzer:innen ins Rampenlicht.
Mit dem Prix PREMIERE würdigt das Büro für Buch- und Verlagswesen des Institut français Deutschland Stimmen der französischen Gegenwartsliteratur, die zum ersten Mal ins Deutsche übersetzt werden, sowie deren Übersetzer*innen. Der Prix PREMIERE ist mit 2000 Euro dotiert, die dem ausgezeichneten Autor*innen-Übersetzer*innen-Duo zugutekommen.
Die diesjährige Jury, bestehend aus Aurélie Maurin (TOLEDO - Deutscher Übersetzerfonds), Niki Théron (Frankfurter Buchmesse), Claudia Marquardt (Lektorin und Literaturübersetzerin), Patricia Klobusiczky (Literaturübersetzerin und Preisträgerin des Prix PREMIERE #5), Manon Boutté (Deutsch-französisches Kulturinstitut Tübingen) und Myriam Louviot (Institut français Deutschland), hat aus der Longlist drei Titel ausgesucht, die bis Mitte Februar zur Wahl für die Leser:innen stehen.
Auf der Shortlist stehen Hélène Laurain und Isabel Kupski für Bis alles brennt, Voland & Quist (Partout le feu, Verdier), Delphine Minoui und Astrid Bührle-Gallet für Badjens, Orlanda (Badjens, Seuil) und Gaspard Koenig und Tobias Roth für Humus, Matthes & Seitz (Humus, Editions de l’Observatoire).
Auf der Buchmesse werden die Preisträger:innen das vom Publikum gewählte gewinnende Werk vorstellen.
Moderiert von Thorsten Dönges
Auf Deutsch
Veranstaltung im Rahmen der Leipziger Buchmesse, in Kooperation mit dem Forum Übersetzen, den Éditions de l'Observatoire und Matthes & Seitz
Das Programm des Institut français im Rahmen der Leipziger Buchmesse 2026 und Leipzig liest wird von der Stadt Leipzig, der Sparkasse Leipzig, dem Verein der Freunde und Förderer des Institut français Sachsen und Jacques Wein-Depot unterstützt.
19. März 2026
15:00 - 16:00
Leipziger Messe GmbH – Forum Übersetzen (Halle 4 / Stand C403)
Messe-Allee
1
04356
Leipzig