Titelfoto Houellebecq

GESELLSCHAFT LESEN: Ökonomie, Familie und Religion in den Romanen Michel Houellebecqs

24. Juni 2026
17:30 - 20:00

Veranstaltungs-Infos

Buchpräsentation & Gespräch:
Wolfgang Asholt mit Hrsg. Stephan Leopold & Noëlle Miller

Vortrag & Diskussion:
Wolfgang M. Schmitt
Diskussion mit Bastian Piejko & Leon Schött

Welche gesellschaftlichen Fragen verhandelt Literatur heute? Die Veranstaltung „Gesellschaft lesen“ widmet sich dem Werk des französischen Autors Michel Houellebecq und untersucht, wie seine Romane Themen wie Ökonomie, Intimität, Familie, Religion und Sinnverlust literarisch erfahrbar machen. Ausgangspunkt ist Houellebecqs jüngster Roman anéantir (2022), den der Autor selbst als Abschluss seines literarischen Werks bezeichnet hat.

Der Abend verbindet aktuelle Forschung, öffentliche Debatte und literarische Analyse: Zum Auftakt diskutieren Stephan Leopold, Noëlle Miller und der renommierte Houellebecq-Experte Wolfgang Asholt über Religion, Transzendenz und die Rolle des Christentums im Werk Houellebecqs. Anlass ist die Veröffentlichung des Sammelbands Noël raté (Brill | Fink, 2026).

Im zweiten Teil spricht der Autor und Podcaster Wolfgang M. Schmitt über anéantir und die dort verhandelten Fragen zur Ökonomie und der liberalen Demokratie. Im anschließenden Gespräch mit den Organisatoren Bastian Piejko und Leon Schött geht es um die Frage, welchen spezifischen Beitrag Literatur zum Verständnis gesellschaftlicher Krisen und Herausforderungen leisten kann.

Die Veranstaltung bringt Wissenschaft, Öffentlichkeit und politische Gegenwartsanalyse zusammen und richtet sich an Studierende, Literaturinteressierte sowie ein kultur- und gesellschaftspolitisch interessiertes Publikum.


In Kooperation mit dem Romanischen Seminar JGU Mainz

Ein Empfang wird freundlicherweise vom Französischen Generalkonsulat Frankfurt am Main angeboten. 

24. Juni 2026
17:30 - 20:00

Eintritt: frei

Institut français Mainz
Schillerstraße 11
55116 Mainz