Die Berliner Mauer hat einen Loch, dadurch sieht man der Eiffelturm.

Veranstaltungen zum Deutsch-Französischen Tag am 22. Januar 2026

22. Januar 2026
08:30 - 23:59

Veranstaltungs-Infos

Jährlich wird seit 2004 der Deutsch-Französischer Tag am 22. Januar gefeiert. Der Anlass ist der Elysée-Vertrag, der am 22. Januar 1963 von Konrad Adenauer und Charles de Gaulle unterschrieben wurde. Dieser Vertrag ist der Grundstein der Deutsch-Französischen Beziehungen.

Das Institut français Sachsen-Anhalt freut sich, in diesem Jahr Akteurinnen und Akteure aus Sachsen-Anhalt durch Kommunikation, Vernetzung und Know-How dabei zu unterstützen, die deutsch-französische Freundschaft an diesem Tag im Rahmen mehrerer Veranstaltungen zu feiern.

Im Anschluss an das im Oktober gemeinsam mit der Koordinierungsstelle Ostdeutschland–Frankreich e. V. und dem Deutsch-Französischen Bürgerfonds organisierte Webinar haben zwei Akteure ihre geplanten Veranstaltungen mit uns geteilt.

Wir laden euch herzlich ein, zahlreich teilzunehmen – damit ihr 2027 vielleicht selbst an der Reihe seid und ein schönes Projekt zum deutsch-französischen Tag auf die Beine stellt.


Mémoire sans conséquences ? – Der Nordatlantikwall zwischen Erinnerung und Gegenwart

8:30 Uhr, Martin-Luther-Universität Halle, Institut für Romanistik, Raum 2.28.0 - Steintor-Campus 1 A // Ludwig-Wucherer-Str. 2, Halle (Saale)

Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg öffnet eine Seminarsitzung für die interessierte Öffentlichkeit. Studierende präsentieren ihre Forschungsergebnisse zum Nordatlantikwall, einem weitläufigen System von Küstenbefestigungen, das während der deutschen Besatzung in Frankreich errichtet wurde. Im Mittelpunkt steht das Spannungsfeld zwischen historischem Erinnern und heutiger Bedeutung:

  • Wie prägen diese militärischen Bauwerke auch Jahrzehnte später Landschaft, Städte und kollektives Gedächtnis?
  • Welche politische, soziale oder kulturelle Relevanz besitzen sie heute – vor dem Hintergrund aktueller Debatten zu Krieg, Sicherheit und Denkmalschutz?
  • Gibt es Unterschiede in der Wahrnehmung zwischen Frankreich und Deutschland?


Die Sitzung bietet einen deutsch‑französischen Dialog über materielle Spuren des Krieges und ihre Deutung im 21. Jahrhundert. Sie findet auf Deutsch statt. Eine Anmeldung ist unter ina.schenker@romanistik.uni-halle.de erforderlich. 


"Von Mauern zu Brücken: Ostdeutsch-Französische Beziehungen gestern und heute"

Ab 17:30 Uhr, Europäische Jugendbildungsstätte Magdeburg (Villa Böckelmann), 
Lüttgen-Ottersleben 18a, Magdeburg

Die Europäische Jugendbildungsstätte Magdeburg lädt zu einem Abend unter dem Motto "Von Mauern zu Brücken: Ostdeutsch-Französische Beziehungen gestern und heute". Neben einem Markt der Möglichkeiten gibt es eine Dokuvorführung mit einem Vortrag und Diskussion zum Thema Frankreich und die DDR von der Koordinierungsstelle Ostdeutschland-Frankreich e.V. (KOF) mit Dr. Anne Priwitz und Prof. Dr. Dorothee Röseberg. 

Im Anschluss gibt es bei einem deutsch-französischen Abendessen die Möglichkeit, sich auszutauschen. Die Teilnahme ist frei, um Anmeldung unter anne.pirwitz@ejbm.de wird gebeten. Die Veranstaltung wird durch den Deutsch-Französischen Bürgerfonds gefördert. 

Eine Projekt der Europäischen Jugendbildungsstätte Magdeburg in Kooperation mit der Koordinierungsstelle Ostdeutschland-Frankreich e.V., des Mehr Generationen Haus und der Deutsch-Französischen Gesellschaft Magdeburg.    

Bild: EJBM / Mit KI erstellt

22. Januar 2026
08:30 - 23:59