rap mehr als musik

Rap – mehr als Musik. Stimmen des gesellschaftspolitischen Protests

23. April 2026
19:00

Veranstaltungs-Infos

Rap bzw. Rap-Musik bringt Perspektiven in den öffentlichen Diskurs, die sonst oft überhört werden.

Seit seinen Anfängen artikuliert Rap Protest, schafft Sichtbarkeit und fordert gesellschaftliche Auseinandersetzung ein. Gleichzeitig polarisiert Rap. Viele Texte arbeiten mit drastischen Bildern, provozieren mit Gewaltinszenierungen oder sexistischer Sprache.

Wir blicken auf die Rap-Musik und ihre Entwicklung in Frankreich und Deutschland. Wie unterscheiden wir zwischen künstlerischer Verarbeitung und bewusster Grenzüberschreitung? In einer Gesellschaft, in der sich Diskurse zuspitzen, ist es Zeit, genauer hinzuhören: Welche Rolle spielt Rap als kulturelle Protestform im demokratischen Raum? Wie verschafft er marginalisierten Stimmen Gehör? Und welche Verantwortung tragen Künstler*innen, Medien und Gesellschaft im Umgang mit radikalen Ausdrucksformen?

MIT: Amewu, Hip-Hop-Künstler, Berlin; Penelope Braune, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Popular Music Studies der Humboldt-Universität zu Berlin; Yan Gilg, Hip-Hop-Künstler, hat 2019 das Projekt La FACC ins Leben gerufen, Künstlerischer Leiter der Compagnie „Mémoires Vives“, Strasbourg/Frankreich u. a.

MODERATION: Philine Sauvageot, SWR


KOOPERATION: Friedrich-Ebert-Stiftung Baden-Württemberg, Institut français Stuttgart, Evang. Bildungszentrum Hospitalhof Stuttgart

Eine Veranstaltung in Rahmen von den französischen Wochen.

Mit der Unterstützung der Stadt Strasbourg, im Rahmen der Städtepartnerschaft Stuttgart-Strasbourg

Bild: © VRaeter

23. April 2026
19:00

Hospitalhof Stuttgart
Büchsenstr. 33
70174 Stuttgart

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