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Retour de Paris Nr. 102 – Natalia Schmidt, Echo(s)

06. März 2026 - 27. März 2026

Veranstaltungs-Infos

Zweiter Teil des Ausstellungszyklus

Im Rahmen der „Retour de Paris Nr.102“ Reihe präsentiert Natalia Schmidt das multidisziplinär angelegte Projekt „Ékécheiria“ (griechisch Waffenruhe) (2022 – ongoing). In kollaborativen Formaten wird über die immateriellen Folgen von Gewalt, Krieg und Frieden nachgedacht und kollektives Trauma als potentiell verbindende Kraft (eines gesellschaftlichen Neuanfangs) gedeutet. 

„Echo(s)“ bildet das zweite Kapitel des Projektes und umkreist die Idee des olympischen Friedens. Die Folgen vergangener und gegenwärtiger kollektiver Traumatisierungen und deren Einschreibungen in Körper stehen im Zentrum: Wie können diese in Zukunftsperspektiven, echter Solidarität, Fürsorge und Gemeinschaft‘ choreografiert werden? 

In Kollaboration mit Marzieh Hamidi (afghanisch-iranische Taekwondo Champion & Frauenrechtsaktivistin), Fatima Ghorbani (Tänzerin (IRN)) und Hura Mirshekari(IRN) entstand am 28.02.2026 auf dem „Parvis des Droits de l`Homme“ in Paris die Videoperformance „Echo(s)“, welche innerhalb der Ausstellung gezeigt wird. Die Musik wurde einige Tage zuvor von einer Musikerin aus Tehran eigens für die Performance aufgenommen. 

(Concept:Natalia Schmidt, Camera:Silvia Mirzenco/Natalia Schmidt Editing: Dominic Thiel)

Natalia Schmidt (*München,lebt und arbeitet in Berlin) ist eine multidisziplinäre Künstlerin. Bis 2017 studierte sie Medienkunst und Szenografie an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. Zuvor Studium der Kunstwissenschaft, Philosophie und Kulturwissenschaften in Karlsruhe und Berlin. Daneben ist sie als Autorin und Kuratorin tätig. Seit 2013 konzentriert sie sich primär auf ihre künstlerische, recherchebasierte Praxis. Dabei stellt sie den dokumentarischen und ethischen Wert des Bildes ins Zentrum eines erweiterten Fotografiebegriffs, der auch skulpturale und musikalische Interpretationen erfährt. Ihre Arbeiten sind konzeptuell und prozessorientiert angelegt und basieren oftmals auf Langzeitrecherchen und beobachtungen, wobei die Wahl des künstlerischen Mediums bei der visuellen bzw. räumlichen Umsetzung ihrem konzeptuellen Anliegen entspringt.

Die Reihe:

Seit 1986 bietet das Institut français Stuttgart Stipendiat*innen der Cité Internationale des Arts –

es handelt sich dabei um ein vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg gefördertes Projekt – nach deren Rückkehr aus Paris die Gelegenheit, eine Auswahl ihrer dort entstandenen Arbeiten zu präsentieren. Damit soll ihnen ermöglicht werden, einer breiten Öffentlichkeit zu zeigen, inwiefern der Aufenthalt in Paris sich auf die Entwicklung ihres künstlerischen Schaffens auswirkte.

 

Vernissage: Do 5.03., 19:30 Uhr

In Kooperation mit dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg und der GEDOK Stuttgart.

Mit freundlicher Unterstützung der LBBW Stiftung.

06. März 2026 - 27. März 2026

Eintritt: frei

Institut français Stuttgart
Schlossstr. 51
70174 Stuttgart