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Begegnung mit Léon Placek, Zeitzeugen der Shoah und Podiumsdiskussion
08. September 2025
18:00 - 20:00
Veranstaltungs-Infos
Anlässlich der Fotoausstellung "Déportés, leur ultime transmission - Die Deportierten, ihr letztes Zeugnis" von Karine Sicard Bouvatier und im Rahmen der ACHAVA Festspiele Weimar 2025 veranstaltet das Institut français Thüringen eine Podiumsdiskussion über die Weitergabe der Zeugnisse der Opfer der Shoah und der Todeslager an die jüngeren Generationen.
Im Laufe der Zeit verschwinden die letzten Zeitzeugen und Zeitzeuginnen der Deportation. 80 Jahre nach der Befreiung der Konzentrationslager und nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges ist die Dringlichkeit einer lebendigen Erhaltung und Weitergabe der Zeitzeugnisse an die jüngeren Generationen größer denn je.
Über welche Werkzeuge verfügen wir nun, um die Erinnerung an die Shoah und an die begangenen Verbrechen des zweiten Weltkrieges wachzuhalten, um Diskurse, die die Geschichte umschreiben, zu dekonstruieren und, um unsere Demokratien gegenüber Aufrufen zu Hass und Diskriminierung zu schützen?
Eingeladen werden zur Podiumsdiskussion Léon Placek, Zeitzeuge, der 1944 mit seiner Mutter und seinem Bruder in Frankreich verhaftet und ins KZ-Bergen-Belsen deportiert wurde, Karine Sicard-Bouvatier, die Fotografin der Ausstellung, Floriane Azoulay, Direktorin der Arolsen Archives und Rebekka Schubert, Gedenkstättenpädagogin am Erinnerungsort Topf&Söhne.
Die Moderation wird von Frau Dr. Myriam Rieger der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen übernommen.
Die Veranstaltung ist in deutscher Sprache mit Verdolmetschung für das Gespräch mit Léon Placek.
Um Anmeldung wird gebeten.
08. September 2025
18:00 - 20:00
Eintritt:
frei
Institut français Thüringen - ACHAVA Festspiele Weimar 2025
Alte Sendehalle - Humboldtstraße
36 A
99425
Weimar