„Erfülle dir deine Träume in Frankreich“ - "Studieren in Frankreich: Sprungbrett für die Karriere"

Am 11. Dezember organisierte das Infobüro Campus France Deutschland eine Veranstaltung zum Thema "Erfülle dir deine Träume in Frankreich", bei der die Bedeutung des Studiums in Frankreich hervorgehoben wurde, insbesondere die jüngsten Maßnahmen der französischen Behörden, um ausländische Studierende noch besser aufzunehmen.

Am 19. November 2018 stellten der französische Premierminister Édouard Philippe und die Hochschulministerin Frédérique Vidal die neue InternationalisierungsstrategieBienvenue en France“ vor, mit der Frankreich seine starke Position auf dem internationalen Bildungsmarkt weiter ausbauen und die Willkommenskultur an den Hochschulen verbessern möchte. Dafür wurde das „Bienvenue-en-France“-Label eingeführt – für alle Hochschulen, die sich besonders für die Betreuung internationaler Studierender engagieren.

Im Rahmen dieser Internationalisierungsstrategie startete Campus France diesen Herbst eine weltweit angelegte Kommunikationskampagne mit dem Titel „Erfülle dir deine Träume in Frankreich“. Im Mittelpunkt dieser Kampagne steht Frankreich als Studienort. Am 11. Dezember organisierte das Informationsbüro der Französischen Botschaft, Campus France Deutschland, eine erfolgreiche Auftaktveranstaltung, die zahlreiche Frankreich-Alumni und zukünftige Frankreich-Studierende vereinte. Die Veranstaltung fand in Anwesenheit Ihrer Exzellenz Frau Botschafterin Anne-Marie Descôtes statt.

Die Botschafterin stellte an diesem Abend die neuen spezifischen Kommunikationsinstrumente vor und händigte dem neuen Frankreich-Alumni-Botschafter, Dario Müller, seine Ernennungsurkunde aus.

Darüber hinaus fand eine Podiumsdiskussion zum Thema "Studieren in Frankreich: Sprungbrett für die Karriere " statt, bei dem Alumni französischer Hochschulen sowie Persönlichkeiten mit herausragendem beruflichen Hintergrund ihre Erfahrungen mit dem Studium in Frankreich austauschten und am Beispiel ihres Hintergrunds zeigten, wie das Studium in Frankreich ihnen ermöglicht hat, ihren Traum zu verwirklichen. Die GesprächsteilnehmerInnen hoben dabei die Strukturiertheit des französischen Hochschulsystems hervor, die erworbenen Sprachkompetenzen, die im weiteren Berufsleben Türen öffnen („Dreisprachigkeit ist heute ein entscheidender Vorteil“ Pamela Stenzel), zumal einerseits die Frankophonie an immer größere Bedeutung gewinnt und andererseits Frankreich einer der wichtigsten Handelspartner Deutschlands ist („die Verhandlungsführung in der Partnersprache ist eindeutig vorteilhaft“ Dr. Andreas Flach).

Einig waren sich die Diskutanten auch darin, dass die Vernetzung im Deutsch-Französischen Bereich große berufliche Chancen bringt und man hierbei auf über Jahrzehnte gewachsene Strukturen zurückgreifen kann, die kürzlich durch den Aachener Vertrag neuen Aufwind erhalten haben.

Die Gesprächsteilnehmer waren:

- Dr. Andreas Flach, Referent im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft

- Erik Haase (TBC), Berater für Digitalisierung und Mobilität, atene KOM GmbH, Berlin

- Anne Jordan, Director Research Affairs, Einstein Stiftung Berlin

- Pamela Stenzel, Außenhandelsrätin Frankreichs

- Dr. Andreas Huth, Vorstand, Beta Systems Software AG

Die Diskussion fand vor einem zahlreichen Publikum, darunter das France Alumni-Netzwerk in Deutschland, Wirtschaftsvertreter, SchülerInnen, lokale MeinungsbildnerInnen und PartnerInnen statt. Nach Ende der Diskussionsveranstaltung blieben zahlreiche Besucher, um in kleinen Gruppen mit den Podiumsteilnehmern zu diskutieren.