Frankreich unterhält Kulturvertretungen in ganz Deutschland. Das Institut français Deutschland ist bundesweit mit 13 Standorten vertreten. Weitere 12 Städte beherbergen ein Deutsch-Französisches Kulturzentrum.
Bild: © Floating Studio
„Digitale Utopie?”
Am 22. März 2021 präsentierten 9 Studierendengruppen online auf Zoom ihre Projekte für Europa im Rahmen des Wettbewerbs Utopie Europa.
Wir gratulieren dem Team der Universität des Saarlandes, das das Projekt „RED Programme (Responsible Ecological Digitalisation)“ vorgestellt hat.
Nach dem Erfolg der ersten Ausgabe im Jahr 2019 organisierte das Büro für Hochschulkooperation des Instituts français Deutschland und die Deutsch-Französische Hochschule, diesmal in Kooperation mit dem Verbindungsbüro des europäischen Parlament in Deutschland und der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland einen zweiten Debattenzyklus 2020/21. In dieser Ausgabe hinterfragten die Studierenden das Thema „Digitale Utopie?“.
Ziel der Reihe war es, Vorschläge für europäische Maßnahmen vorzulegen, um dem Phänomen Digitalisierung und seinen Folgen besser begegnen zu können und/oder die Rolle, die Europa in diesem Bereich in einer globalisierten Welt spielen könnte, näher zu definieren. Die Vorschläge aus den einzelnen Debatten/Veranstaltungen wurden einer Jury beim „Utopie Europa Preis 2021“, der Abschlussveranstaltung, vorgestellt.
Das Projekt, in Kooperation mit der Deutsch-Französischen Hochschule, wurde von der Vertretung der Europäischen Kommission sowie dem Verbindungsbüro des Europäischen Parlaments in Deutschland unterstützt.
Verleihung des Utopie Europa Preises 2021 an Héloïse Dardaine, Azyza Deiab und François Van Roekegem durch Anne-Marie Descôtes, Botschafterin der Französischen Republik in Deutschland
Für weitere Informationen: https://utopieeuropa.institutfrancais.de/preis-2021/
Als Beitrag zum deutsch-französischen Dialog finden seit Herbst 2019 und über das gesamte Jahr 2020 hinweg bundesweit Veranstaltungen in den unterschiedlichsten Bereichen für ein breites Publikum in den Instituts français, den Deutsch-Französischen Kulturzentren, dem Centre Marc Bloch und bei unterschiedlichen Kooperationspartnern statt.
Zwischen 2019 und 2020 wurden in ganz Deutschland interdisziplinäre Projekte (virtuelle Realität, Film, Literatur usw.) stattfinden: Zahlreiche Konferenzen und Gespräche zu Themen der Digitalisierung, Online-Workshops, Ausstellungen...
Veranstaltungsprogramm in Deutschland im Rahmen des „Novembre Numérique“ 2020:
- Ausstellungen, darunter insbesondere die Ausstellung „Machines à Bulles“ in München, Düsseldorf und Köln, zum Thema Comics und elektronische Formate.
- Ein Online-Workshop für Jugendlichen zum Thema „Info oder Fake News“ mit Journalisten von France 24
- VR-Installationen (Virtuelle Realität) und innovative Computerspiele, zum Beispiel in Düsseldorf und Köln.
- Workshops für Kinder, darunter eine Digitale Lesung in Stuttgart und ökologische Workshops mit der App „Earth Speakr“, vom Künstler Olafur Eliasson.
- Die Ausstellung des interaktiven Kinderwerks „Cache-cache ville“ in Form eines Kinderbuchs, einer App und eines modularen Dekors, in Düsseldorf.
- Zahlreiche Gespräche und Konferenzen, zum Beispiel zum Thema „Digitalisierung des kulturellen Lebens“ in Stuttgart. Diese Konferenz bei denen Wissenschaftler und Denker europäische Antworten auf die Herausforderungen geben, die sich aus den technologischen Entwicklungen des digitalen Wandels ergeben, ist mit das Institut français und das Internationale Zentrum für Kultur- und Technikforschung (IZKT) der Universität Stuttgart organisiert.