Buchcover Der General

#Lectures croisées: Bücher, die man lesen sollte

06 octobre 2020
18:15 - 19:45

Veranstaltungs-Infos

Erste Ausgabe der Veranstaltungsreihe, organisiert vom Centre Ernst Robert Curtius (CERC) und dem Institut français Bonn.

Im Herbst 2020 rufen das Centre Ernst Robert Curtius (CERC) und das Institut français an der Universität Bonn die Veranstaltungsreihe #Lectures croisées: Bücher, die man lesen sollte ins Leben, bei der Autor*innen mit einer Neuerscheinung zu Wort kommen, welche dann von Expert*innen aus deutscher und französischer Perspektive diskutiert wird.

Im Rahmen eines Zoom-Meetings wird das Buch vorgestellt und sein wissenschaftlicher Ertrag sowie seine Aussagekraft im Hinblick auf aktuelle Fragestellungen und Probleme thematisiert.

In der ersten Ausgabe diskutieren Silke Mende, Matthias Waechter und Jürgen Ritte die Biographie Der General. Charles de Gaulle und sein Jahrhundert von Johannes Willms, in der der Autor Größe und Grenzen des Generals de Gaulle aufzeigt.

Charles de Gaulle gilt laut Umfragen für 70 Prozent seiner Landsleute als der größte Franzose aller Zeiten. Aus dem Exil heraus behauptete er das „Freie Frankreich“, er gab dem Land 1958 eine neue Verfassung und entließ die Kolonien nach schweren, teilweise kriegerischen Konflikten, in die Unabhängigkeit. Gleichzeitig kreierte er einen Mythos von „grandeur“, den die meisten Franzosen bis heute für die historische Wahrheit halten.

Die Expert*innen:

PD Dr. Silke Mende ist Neuzeithistorikern und stellvertretende Direktorin am Centre Marc Bloch in Berlin. Sie forscht vor allem in der deutschen, französischen und europäischen Geschichte vom 19. bis zum 21. Jahrhundert.

Prof. Dr. Jürgen Ritte ist Professor für Literaturwissenschaft an der Université de la Sorbonne Nouvelle in Paris. Sein wissenschaftliches, literarisches und publizistisches Schaffen steht ganz im Zeichen der deutsch-französischen Beziehungen.

PD Dr. Matthias Waechter ist Historiker und Direktor des Institut Européen – European Institute sowie Generaldirektor des Centre international de formation européenne (CIFE) in Nizza. Für sein Werk „Der Mythos des Gaullismus. Heldenkult, Geschichtspolitik und Ideologie 1940-1958“ wurde er 2007 mit dem deutsch-französischen Parlamentspreis ausgezeichnet.

Es moderieren Dr. Christina Schröer, Geschäftsführerin des CERC und Dr. habil. Landry Charrier, Leiter des Institut français Bonn.

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06 octobre 2020
18:15 - 19:45

Centre Ernst Robert Curtius (CERC), Institut français Bonn