Beginn: 09:30 Uhr  |  End: 17:00 Uhr
6. Dezember 2017
1
Eintritt frei

Digitale Perspektiven für die Erforschung des 18. Jahrhunderts

Interdisziplinäres Zentrum für die Erforschung der europäischen Aufklärung Franckeplatz 1 | Haus 54 | 06110 Halle an der Saale
6. Dezember 2017
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Eintritt frei

Der Workshop will anhand einzelner Fallstudien den Chancen, Aufgaben und auch Problemen  digitaler Arbeits- und Forschungsumgebungen nachgehen. Die medienübergreifende Arbeit mit historischen Materialien (Briefe, Zeitschriften, historische Textcorpora) rückt dabei ebenso ins Blickfeld wie die Möglichkeiten von deren digitaler Präsentation und Analyse. 

Die Digitalisierung hat weitrechende Auswirkungen auf die Theorie und Praxis der Geisteswissenschaften. In diesem Kontext sieht sich auch die Aufklärungsforschung mit neuen Fragestellungen, Möglichkeiten und Methoden konfrontiert. Obwohl hier meist noch die analogen, print-basierten Publikations- und Editionsformen dominieren, prägt der aktuelle mediale Paradigmenwechsel zunehmend unseren wissenschaftlichen Alltag sowie unsere Forschungsaktivitäten und -umgebungen.

Der Einfluss digitaler Techniken, Methoden und Werkzeuge ist in vielfältiger Hinsicht spürbar. Zugänge zu gigantischen Mengen an Wissen und quantitativ entgrenzten Informationen implizieren nicht nur neue Formen der Recherche,- Such- und Sortiermöglichkeiten, sondern wirken sich unmittelbar auf die Aufbereitung, Repräsentation und Analyse von historischem und wissenschaftlichem Material aus. 

Gebiete wie die Editionswissenschaft, die Brief- und Zeitschriftenforschung oder die historische Netzwerkanalyse können einerseits nachhaltig von diesen Einflüssen durch die Digital Humanities, die sich noch in der Formierungsphase befinden, profitieren. Andererseits sind mit Web-basierten Darstellungs- und Analysemethoden auch neue Aufgaben und Herausforderungen verbunden.

Der Workshop will anhand einzelner Fallstudien den Chancen, Aufgaben und auch Problemen  digitaler Arbeits- und Forschungsumgebungen nachgehen. Die medienübergreifende Arbeit mit historischen Materialien (Briefe, Zeitschriften, historische Textcorpora) rückt dabei ebenso ins Blickfeld wie die Möglichkeiten von deren digitaler Präsentation und Analyse. 

Mit Blick auf die Aufklärungsforschung sollen dabei auch Synergien zwischen bestandshaltenden Institutionen (Archive, Bibliotheken), Wissenschaftlern verschiedener Fachrichtungen und Experten der Digital Humanities  ausgelotet werden.

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