26. Juli 2019
19:00 Uhr
Eintritt frei

Konzert Moonlight Benjamin auf dem inter:Komm! Festival

Im franz.K, Unter den Linden 23, 72762 Reutlingen
26. Juli 2019
19:00 Uhr
Eintritt frei

Mit inter:Komm! möchten wird eine Plattform geboten, auf der Menschen sich herkunfts-, generations- und orientierungsübergreifend mischen können, zwanglos miteinander in Kontakt kommen – und wo alle etwas Eigenes einbringen und etwas für sie Neues, Ungewohntes finden können. Künstler_innen eingeladen, die Weltmusik spielen im besten Sinne. Weltmusik nicht als reine Folklore, sondern als etwas musikalisch Eigensinniges abseits des Mainstreams, eine Mischung der Stile, die Vertrautes und Ungewohntes gleichermaßen beinhaltet.

MOONLIGHT BENJAMIN

Hier kommt zusammen, was zusammen gehört.... oder zumindest perfekt zusammen passt. Moonlight Benjamin fusioniert die Voodoo Rhythmen und Melodien ihrer Heimat mit ins Hier und Jetzt gebeamtem 70s Blues Rock. Die Spannung, die dabei zwischen den archaischen Melodien in Moonlights tief berührender Stimme und den fetten Gitarrenriffs entsteht, schafft eine ganz neue, explosive Form von Voodoo Trance. Ihr aktuelles Album „Siltane“ ist das dritte Album in Moonlight Benjamins „Solo“-Karriere.

Sie wurde 1971 auf Haiti geboren, wuchs in einem protestantischen Waisenhaus auf und lernte das Singen erstmal in der Kirche. Doch das war schon bald nicht mehr der richtige Rahmen, und sie ließ Kirchenlieder und Gospel hinter sich auf der Suche nach ihrem eigenen musikalischen Ausdruck.

„Ich sehnte mich nach Musik. Und nach einigen Jahren in einem Protestantischen Waisenhaus spürte ich den dringlichen Wunsch, mich mit meiner eigenen Kultur auseinanderzusetzen. In der Kirche zu singen war nicht mehr genug für mich. Ich fühlte mich fern von meinen Wurzeln und spürte die Notwendigkeit, mich mit mir selbst zu konfrontieren – die Stärke der Erde zu spüren, die Stärke meines Landes - die uralte Stärke, die Haiti ausmacht.“

Das hat sie gefunden, und genau das ist es, was die Kraft ihrer Musik ausmacht und die Essenz ihres künstlerischen Schaffens darstellt. Nachdem sie mit vielen Haitianischen Künstler*innen zusammengearbeitet hatte, kam Moonlight Benjamin 2002 nach Europa und begann nach einigen Bandprojekten vor 12 Jahren ihre „eigene“ Karriere.

2009 wurde Moonlight Benjamin zur Voodoo Priesterin initiiert, und innerhalb ihrer eigenen Musik war es ihr immer ein besonderes Anliegen, die Kultur, Musik und Geschichte Haitis in Europa bekannter zu machen. Neben ihren eigenen Platten arbeitet sie seit 2013 mit dem Saxophonisten Jacques Schwart-Bart und dem Pianisten Omar Sosa zusammen (Projekte: „Jazz Racine Haiti“, „Voodoo Jazz Trio“, „Creole Spirit“).

Für ihre eigenes drittes Album hat sie mit dem Jazz-Rock Gitarristen und Arrangeur Matthis Pascaud den perfekten Partner gefunden. Auf „Siltane“ präsentieren sie eine zeitgenössische Blues-Rock Variante der Creole Kultur aus Moonlight Benjamins Heimat Haiti, die „das Feuer und die Seele des Haitianischen Volkes“ tief in sich trägt. Und diese Kultur ist geprägt vom ständigen Kampf um Anerkennung, obwohl Haiti die erste offiziell anerkannte „Black Republic“ der Welt war.

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