22. Januar
1. April 2020

Beginn: 19:00 Uhr  |  End: 19:00 Uhr

Frankophones Kino Tübingen

22. Januar
1. April 2020

Beginn: 19:00 Uhr  |  End: 19:00 Uhr

Aktuelle Filme in französischer Sprache finden Sie regelmäßig in den Programmen vom Kino Arsenal und Atelier.

Ab sofort können die Mitglieder des Vereins der Freunde des ICFA von einem ermäßigten Tarif in den Kinos Arsenal & Atelier für die folgenden frankophonen Filme profitieren:

Das ausgewiesene Datum ist die erste Filmvorführung.

Weiterführende Infos zum Programm: http://www.arsenalkinos.de & http://tuebinger-kinos.de

Kalender

Ab 23. Januar 2020
Die Wütenden / Les Misérables (2019)

Stephane (Damien Bonnard) hat sich vor kurzem der Einheit für Verbrechensbekämpfung von Monfermeil, einem Vorort von Paris, angeschlossen. Dies ist genau der Ort, an dem Victor Hugo 1862 seinen Roman "Les Misérables" (zu deutsch: "Die Elenden") spielen ließ. Zusammen mit Stephanes neuen Kollegen Chris (Alexis Manenti) und Gwada (Djibril Zonga) – beide erfahrene Mitglieder der Einheit – bemerkt er schnell die Spannungen zwischen den lokalen Gangs und der örtlichen Polizei. Seine Kollegen haben derweil ihre eigene, unkonventionelle Methode gefunden, mit den kriminellen Clans umzugehen: Weil auf den Straßen der Stadt andere Gesetze gelten, überschreiten die Beamten regelmäßig die Grenzen des Legalen und sehen sich dennoch im Recht. Als das Maskottchen eines Clan-Chefs, ein lebendes Löwenbaby, gestohlen wird, droht die Situation im Viertel zu eskalieren. Als das Trio eine Verhaftung vornehmen will, werden die Polizisten mit einer Drohne gefilmt und ihr Vorgehen setzt eine Lawine der Entrüstung in Gang. Wer sind nun die Gejagten?

Regisseur: Ladj Ly

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Ab 30. Januar 2020
Die Kunst der Nächstenliebe / Les bonnes intentions (2018)

Isabelle (Agnès Jaoui) ist die Selbstlosigkeit in Person, so scheint es. Sie will Bedürftigen helfen, wo sie nur kann - sei es in der Suppenküche oder als Lehrerin in einem Sozialzentrum, wo sie Lesen und Schreiben unterrichtet. Auch wenn ihre Lehrmethoden etwas seltsam sind, wird sie von der Klasse akzeptiert und geschätzt, bevor ihr die junge Sofie den Rang ab. Die motivierte junge Frau bewirkt mit ihren viel fortschrittlicheren Methoden große Erfolge bei den Kindern und lockt Isabelles Schüler damit ungewollt in ihren Kurs. Plötzlich kommt in Isabelle ein Gefühl auf, das sie so nicht kannte: Eifersucht. Kurzerhand schmiedet sie einen Plan: Jeder ihrer Schüler soll in den Genuss kostenloser Fahrstunden kommen und das, obwohl viele noch nicht einmal richtig lesen können! Kurzerhand gründet sie dafür eine soziale Fahrschule und schon kann es losgehen. Doch in diesem Wohltätigkeits-Wettrennen vergisst Isabelle ausgerechnet die Menschen, die ihr am nächsten stehen: ihre Familie.

Regisseur: Gilles Legrand

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Ab 06. Februar 2020
Intrige / J'accuse (2019)

Paris, am Ende des 19. Jahrhunderts: Der französische Artillerie-Hauptmann Alfred Dreyfus (Louis Garrel) ist vielen ein Dorn im Auge, denn er ist Jude, der einzige im gesamten französischen Generalstab. Am 22. Dezember 1884 erreichen seine Gegner ihr Ziel: Weil er Militärgeheimnisse verraten haben soll, wird Dreyfus wegen Landesverrat von einem nicht-öffentlichen Militärgericht zu lebenslanger Haft verurteilt und auf die sogenannte Teufelsinsel vor der Küste von Französisch-Guayana verbannt. Weil Dreyfus seine Unschuld beteuert und es Hinweise gibt, wonach das zentrale Schriftstück, auf dem die Verurteilung Dreyfus' basiert, gar nicht von diesem geschrieben wurde, nimmt der neue Geheimdienstchef, der Oberstleutnant Marie-Georges Picquart (Jean Dujardin) auf eigene Faust Ermittlungen auf. Doch damit bringt er sich selbst in größte Gefahr, denn es darf unter keinen Umständen der Eindruck entstehen, dass das Militär, der Geheimdienst und die Gerichte fehlbar seien...

Regisseur: Roman Polanski

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Ab 06. Februar 2020
Varda par Agnès (2019)

Bevor Agnès Varda, die mit Werken wie „Cléo – Mittwoch zwischen 5 und 7“ die französische Nouvelle Vague geprägt hat wie keine zweite Filmemacherin, am 29. März 2019 in Paris im Alter von 90 Jahren an Krebs verstorben ist, tourte sie um die Welt, um vor Publikum über ihre Arbeit als Regisseurin, Fotografin und Installations-Künstlerin zu sprechen. Sie selbst hat diese Auftritte anschließend zu dem Dokumentarfilm „Varda by Agnès“ verarbeitet, in dem sie ihre sieben Dekaden umspannende Karriere nicht chronologisch abarbeitet, sondern mit allerlei liebenswerten, verschrobenen und erhellenden Anekdoten munter zwischen den Jahrzehnten und Kunstdisziplinen hin und her springt. Nachdem sie bereits 2008 mit „Die Strände von Agnès“ ein ganz persönliches Selbstporträt abgeliefert hat, folgt mit „Varda by Agnès“ nun noch ein ebenso persönliches Porträt des eigenen künstlerischen Lebenswerks.

Regisseur: Agnès Varda

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Ab 13. Februar 2020
La Gomera / Les Siffleurs (2019)

Um Informationen für die Freilassung des rumänischen Geschäftsmannes Zsolt zu sammeln, der in Bukarest festgenommen wurde und dort im Gefängnis sitzt, begibt sich der korrupte Polizist Cristi (Vlad Ivanov), der mit allen Wassern gewaschen ist, auf die Kanaren, um die Sprache der Einheimischen zu erlernen - den so genannten Dialekt Slibo. Nur so sieht er eine Möglichkeit, etwas zu erreichen und seinen Vorgesetzten zu entkommen, die in ihm einen Verräter vermuten und ihn überwachen lassen. Dummweise ist Slibo gar nicht so einfach, denn die Sprache erfordert erstaunlich viel zischen, Vogelpfeifen und spucken. Sie wird als geheime Verständigungsform der Gangster benutzt, deren Hauptquartier auf La Gomera ist, da die Polizisten sie so nicht verstehen können. Verkompliziert wird das ganze dadurch, dass sich Cristi nach einer heißen Nacht in Gilda (Catrinel Marlon) verliebt hat, die wunderschöne Geliebte des obersten Drogenbosses, dessen Geld Zsolt wäscht. Ärger ist also vorprogrammiert.

Regisseur: Corneliu Porumboiu

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Ab 05. März 2020
Leben und lügen lassen / La Vérité (2019)

Die französische Schauspielerin Fabienne (Catherine Deneuve) hat vor Kurzem ihre Biografie veröffentlicht. Zum Unmut ihrer Tochter Lumir (Juliette Binoche) scheint die Mutter die Vergangenheit anders in Erinnerung zu haben, als ihr Nachwuchs. Das Fabienne davon schreibt, immer eine leidenschaftliche und liebevolle Mutter für ihre Tochter gewesen zu sein, kann Lumir nicht nachvollziehen. Ihre Kindheitserinnerungen beschreiben eine Mutter, der es wichtig war, stets im Mittelpunkt und im Scheinwerferlicht der Kameras zu stehen. Lumir, die mittlerweile als Drehbuchautorin in der Filmbranche Fuß gefasst hat, kehrt mit ihrem Mann Hank (Ethan Hawke) und ihrem gemeinsamen Kind aus New York nach Paris zurück und will ihre Mutter mit den Unwahrheiten ihrer Memoiren konfrontieren. Es kommt zu einem stürmischen Wiedersehen und auch danach bleibt die Stimmung gereizt. Als für Fabienne die Dreharbeiten an einem ganz speziellen Science-Fiction-Film beginnen, wendet sich das Blatt...

Regisseur: Hirokazu Koreeda

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Ab 19. März 2020
Jean Paul Gaultier: Freak and Chic (2018)

Der französische Modeschöpfer Jean Paul Gaultier galt unter den Designern schon immer als besonders extravagant. Seine ausgefallene Mode ist oftmals kaum tragbar und im Gegensatz zu seinen Kollegen, schickt er gerne übergewichtige oder ältere Models mit seiner Kleidung auf den Laufsteg. Gaultiers Modenschauen sind ein großes Ereignis, weshalb sie schon als künstlerisches Happening angesehen werden können. So sorgte er Ende 2018 mit seiner „Fashion Freak Show“ nicht nur in Paris, sondern weltweit für großes Aufsehen. Der Filmemacher Yann L'Hennoret hat den Designer bei den zwei Jahre andauernden Vorbereitungen für die Show begleitet. Dabei ermöglicht er einen Blick hinter die Kulissen des Enfant terrible und zeigt, wie die unvergleichlichen Designs und Kostüme, die Choreografien, die Musik und die Inszenierung der einmaligen Modenschau entstanden sind.

Regisseur: Yann L'Hénoret

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