© Michael Lenz
4. März 2020
20:00 Uhr
Eintritt frei

Café Europa: "Der Blick Chinas auf Europa" mit Stephan Thome & Volker Stanzel

Romanfabrik, Hanauer Landstr. 186 (Hof), 60314 Frankfurt
4. März 2020
20:00 Uhr
Eintritt frei

Beim sechsten "Café Europa" spricht der in Taiwan lebende Autor Stephan Thome mit Volker Stanzel, ehemaliger Botschafter in Peking, über Chinas Blick auf Europa.

China ist immer noch der bedeutendste Gegenpol zur europäisch geprägten Weltvorstellung. Trotz erzwungener Öffnung zur Welt (zum Warenaustausch, zum Kapitalismus) im 19. Jahrhundert durch die damaligen Weltmächte Großbritannien, Frankreich und Rußland, bleibt ein Moment der Fremdheit, ja des Mißtrauens. Uns interessiert der Blick der fremden Macht auf Europa, da dieser Blick auch unser Selbstbild prägt.

Die Referenten :

Stephan Thome ist Sinologe und Romancier, lebt auf Taipeh und schrieb mit Gott der Barbaren (2018) einen historischen Roman zum China des 19. Jahrhunderts.

Volker Stanzel war langjähriger Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Peking und ist Mitglied der Stiftung Politik und Wissenschaft.

Eintritt frei

Um Anmeldung zur Diskussion wird gebeten (Tel. 069-4940902 oder reservierung@romanfabrik.de)

Die Veranstaltungsreihe "Café Europa":

Die Romanfabrik und das Institut franco-allemand IFRA / Institut français Frankfurt veranstalten gemeinsam seit Juni 2019 Vortrags- und Debattenabende unter dem Namen „Café Europa“. Mehrmals im Jahr halten kluge Köpfe Vorträge zu den verschiedensten Aspekten dessen, was Europa ausmacht.

Europa ist nicht gleichzusetzen mit der Europäischen Union. Europa ist historisch, geographisch und kulturell umfassender und älter als die EU. Anders gesagt: Europa ist die Bedingung der Möglichkeit einer EU. Aber welches ist der Grund und welches die Begründung von Europa? Europa ist in kultureller Hinsicht zu vielschichtig, um seine Bedeutung in einem Satz zum Ausdruck zu bringen. Europa ist aber in politischer Hinsicht zu bedeutend, um es einfach als gegeben anzunehmen. Europa zu begreifen ist also, zumindest für Europäer, eine conditio sine qua non für die Zukunft seiner Bewohner.

In dieser Veranstaltungsreihe sollen deshalb die verschiedensten Momente der Identität Europas beleuchtet werden: in der Geschichte, der Religion, der Kunst und Architektur, der Musik, der Literatur und auch aus der Sicht von Nicht-Europäern.

Die Vorträge und Debatten mit ihrem Reichtum an Erfahrung und Wissen werden in einem Jahresbuch publiziert.

Mitschnitte der vergangenen Termine finden sie auf der Webseite des Institut franco-allemand IFRA: https://ifra-frankfurt.de/de

Die Veranstaltungsreihe "Café Europa" wird gemeinsam von der Romanfabrik und von dem Institut franco-allemand IFRA /Institut français Frankfurt organisiert. Sie wird durch die Stadt Frankfurt, das Land Hessen und den Kulturfonds Frankfurt RheinMain gefördert.

 

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