Die Französische Filmwoche Berlin

DIE 20. FRANZÖSISCHE FILMWOCHE BERLIN FINDET VOM 26. NOVEMBER BIS 2. DEZEMBER 2020 STATT

Wir arbeiten fleißig am diesjährigen Programm. Weitere Infos zur Filmauswahl werden in Kürze an dieser Stelle bekannt gegeben!

RÜCKBLICK : FRANZÖSISCHE FILMWOCHE 2019

Auch zur 19. Auflage der Französischen Filmwoche erwies sich Berlin als Heimat für die frankophone Filmkunst und seine Bewunderer. Es erwartete die BesucherInnen ein farbenfrohes Programm aus über 40 Filmen, die in einer erlesenen Auswahl an Kinopartnerschaften präsentiert wurden.

Das Augenmerk des Festivals lag 2019 auf der Thematik der Außenseiter und zog sich wie ein roter Faden durch die gesamte Filmauswahl. Zum einen war da Ladj Lys oscarnominierter Film  „Die Wütenden“ - „Les Misérables“, eine Geschichte die sich kritisch mit dem Leid und der daraus resultierenden Wut von Jugendlichen in den Pariser Banlieues auseinandersetzt. In Bruno Dumonts Film „Jeanne d’Arc“ – „Jeanne“, wehrt sich die kämpfende Außenseiterin Jeanne gegen patriarchische Mächte und die Kirche im Hundertjährigen Krieg, während die beiden Sozialarbeiter in „Alles außer gewöhnlich“ – „Hors normes“, versuchen jungen und ausgegrenzten Menschen ein normales Leben zu ermöglichen. Auch in „100 Kilo Sterne“ – „100 kilos d‘étoiles“, sucht sich die übergewichtige Loïs ihren Ausweg aus der Ausgrenzung, den sie sich gemeinsam mit anderen Außenseiterinnen engagiert erzwingt.

Neben dem Themenschwerpunkt „Außenseiter“, widmete sich das Festival auch der frankophonen Filmlandschaft außerhalb Frankreichs und präsentierte 4 frankophone Produktionen aus dem Senegal, Burkina Faso, Belgien und Québec. Den Thriller "Duelles" des belgischen Regisseurs Olivier Masset-Depasse, den Dokumentarfilm "Entre mer et Mur" der Quebecer Regisseurin Catherine Veaux-Logeat, "Duga", eine burkinische Satire der Regisseure Abdoulaye Dao und Hervé Eric Lengani und "Baamum Nafi" des senegalesischen Regisseurs Mamadou Dia. Abgerundet wurde diese Auswahl durch die Vorführungen erlesener Klassiker des französischen Kinos aus dem Filmrepertoires Gaumont im Kino Arsenal. Die zugehörige Ausstellung in der Galerie des Institut français Berlin, „Gaumont: Seit es das Kino gibt“, vermittelte den Filmsympathisierenden die ausführliche Geschichte des ältesten, heute noch tätigen Filmproduktionsunternehmen der Welt.

Parallel zu den Filmvorführungen bot die Französische Filmwoche weitere Veranstaltungen an: Die Ubisoft Gaming School für Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren, den Workshop zur Audiodeskription für nicht-sehende Menschen, einen Vormittag im Rahmen des Internationalen Tages der Menschen mit Beeinträchtigungen und eine Vorführung von Maurice Pialats Werk „À nos amours“ in Zusammenarbeit mit der VOD-Plattform La Cinetek.

Zahlreichende Gäste waren anwesend

  • Giordano Gederlini, Djebril Zonga und Almamy Kanouté, Drehbuchautor und Schauspieler von Die Wütenden
  • Regisseur Eric Toledano und Schauspieler Vincent Cassel und Reda Kateb von Alles Ausser gewöhnlich
  • Schauspielerin Pauline Serieys und Angèle Metzger von 100 kilo Sterne
  • Regisseurin Claire Burger von C’est ça l‘amour
  • Regisseurin Louise Narboni von Chanson triste
  • Regisseur Cédric Le Gallo von Die glitzernden Garnelen
  • Regisseur Stéphane Batut von Der flüssige Spiegel
  • Regisseur Gilles Legrand von Die Kunst der Nächstenliebe
  • Regisseur Cédric Klapisch von Einsam, Zweisam
     

Weitere Infos zum Festivalprogramm finden Sie unter: www.franzoesische-filmwoche.de

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