Allgemeine Geschäftsbedingungen

Sprachkurse Geschäftsbedingungen (AGB)

  • 1. Vertragsgegenstand und Geltungsbereich

    Das Institut français bietet Französischkurse in unterschiedlichen Formaten, verschiedener Niveaus und mit verschiedenen pädagogischen Methoden an, insbesondere als Präsenz- und Onlinekurse, für verschiedene Zielgruppen.

    Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln die vertraglichen Beziehungen zwischen dem Institut français und den Teilnehmenden an den angebotenen Sprachkursen. Sie gelten für sämtliche Kursangebote, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart ist.

    Mit der Teilnahme an einem Kurs kommt ein Vertrag zwischen dem Teilnehmenden und dem Institut français zustande, der auf diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen beruht.

    Werden Kurse von einem Unternehmen beauftragt, kommt der Vertrag ausschließlich zwischen dem Institut français und dem beauftragenden Unternehmen zustande. Die vom Unternehmen angemeldeten einzelnen Teilnehmenden sind keine Vertragsparteien.

  • 2. Anmeldung | Vertragsabschluss

    2.1. Gruppenkurse

    Die Anmeldung zu Gruppenkursen ist im Rahmen der verfügbaren Plätze möglich.

    Die Anmeldung kann sowohl schriftlich, insbesondere per Post, per E-Mail (Kontaktdaten der Institute verfügbar unter www.institutfrancais.de), online über www.institutfrancais.de oder direkt beim Sprachkurssekretariat erfolgen.

    Ist der Teilnehmende minderjährig, muss die Anmeldung durch den gesetzlichen Vertreter erfolgen.

    Die Anmeldung wird mit der Bestätigung durch das Institut français verbindlich und verpflichtet zur Zahlung der entsprechenden Kursgebühren.

    Erfolgt die Anmeldung weniger als 48 Stunden vor Kursbeginn und wird per Banküberweisung bezahlt, ist dem Institut français ein Zahlungsnachweis per E-Mail zu übermitteln.

    Die Kursdaten und -zeiten sind verbindlich und vom Teilnehmenden einzuhalten. Fehlzeiten, ganz oder teilweise, begründen keinen Anspruch auf Rückerstattung oder Nachholung.

    Das Institut français verfolgt in vielen Kursen einen pädagogischen Ansatz, der auf sprachlicher Immersion beruht. Vor diesem Hintergrund werden die Lehrkräfte Erläuterungen überwiegend in französischer Sprache und punktuell in deutscher oder englischer Sprache geben.

    Die überwiegende oder ausschließliche Verwendung der französischen oder der englischen Sprache im Unterricht stellt keinen Grund für eine Rückerstattung oder eine Kündigung des Vertrags dar.

    2.2. Auf individuelle Bedürfnisse zugeschnittene Kurse "Le Solo" | "Le Solo+" | "Le Duo" | "Le Trio"

    Die Kursformate nach Maß „Le Solo“, „Le Solo+“, „Le Duo“ und „Le Trio“ werden ausschließlich auf Anfrage angeboten.

    Im Anschluss an diese Anfrage übermittelt das Institut français dem Teilnehmenden ein Angebot, das insbesondere die vereinbarte Anzahl der Unterrichtseinheiten (UE), die Dauer jeder UE (45 oder 60 Minuten), den Einzelpreis, den Gesamtbetrag der Kursgebühren, das Ablaufdatum des Angebots sowie das Datum des Vertragsbeginns und des Vertragsendes enthält.

    Das Angebot gilt nach Unterzeichnung durch den Teilnehmenden als Vertrag. Mit seiner Unterschrift bestätigt der Teilnehmende, diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen zur Kenntnis genommen zu haben und sie vorbehaltlos zu akzeptieren.

    Der Teilnehmende verpflichtet sich, die gesamten Kursgebühren innerhalb der im Angebot angegebenen Fristen zu bezahlen.

    Das unterzeichnete Angebot ist dem Institut français per Post oder elektronisch als gescannte Datei (vorzugsweise in den Formaten .pdf, .jpg oder .png) zu übermitteln.

    Ist der Teilnehmende minderjährig, ist das Angebot von seinem gesetzlichen Vertreter zu unterzeichnen.

    2.3. Kursangebote für Unternehmen

    Auf Anfrage können Sprachkurse – als Gruppen- oder Einzelkurse – für Unternehmen organisiert werden.

    Im Anschluss an diese Anfrage übermittelt das Institut français dem Unternehmen ein Angebot, das insbesondere die vereinbarte Anzahl der Unterrichtseinheiten (UE), den Unterrichtsort (in den Räumen des Institut français, am Standort des Unternehmens, im hybriden Format – Präsenz und/oder online – oder ausschließlich online), die Anzahl der betreffenden Mitarbeitenden, den pädagogischen Ansatz, die Dauer der Unterrichtseinheiten (45 oder 60 Minuten), den Einzelpreis, die gesamten Kursgebühren, das Ablaufdatum des Angebots, gegebenenfalls Modalitäten einer Ratenzahlung sowie das Datum des Vertragsbeginns und des Vertragsendes enthält.

    Das Angebot gilt nach Unterzeichnung durch das Unternehmen und das Institut français als Vertrag. Mit seiner Unterschrift bestätigt das Unternehmen, diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen sowie sämtliche im Angebot genannten Bedingungen zur Kenntnis genommen zu haben und vorbehaltlos zu akzeptieren.

    Das Unternehmen verpflichtet sich, die gesamten Kursgebühren innerhalb der im Angebot angegebenen Fristen zu bezahlen.

    Das unterzeichnete Angebot ist dem Institut français per Post oder elektronisch als gescannte Datei (vorzugsweise in den Formaten .pdf, .jpg oder .png) zu übermitteln.

    2.4. Kursort und Zuweisung der Lehrkraft

    Der Kursort ist in der detaillierten Beschreibung des jeweiligen Angebots auf der Internetseite des Institut français angegeben und wird in der Anmeldebestätigung bzw. im Angebot konkretisiert.

    Sofern nicht anders angegeben, finden Präsenzkurse in den Räumen des jeweiligen Institut français statt; die Adressen sind unter www.institutfrancais.de abrufbar. Das Institut français erteilt keinen Unterricht zu Hause oder an öffentlichen Orten.

    Das Institut français behält sich vor, den Kursort aus berechtigten Gründen zu ändern. In diesem Fall können Kurse insbesondere in Räumlichkeiten stattfinden, die dem Institut français angegliedert sind.

    Kann der Teilnehmende nachweisen, dass ihm aufgrund dieser Ortsänderung eine Teilnahme nicht mehr möglich oder zumutbar ist, insbesondere aufgrund einer unzumutbaren Verlängerung der Fahrtzeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln, werden die Kursgebühren anteilig für die noch nicht wahrgenommenen Termine erstattet.

    Jede Ortsänderung auf Wunsch der Lehrkraft oder der Teilnehmenden bedarf der vorherigen Zustimmung des Institut français.

    Onlinekurse und Onlineangebote finden ausschließlich online auf den in der Kursbeschreibung bzw. im Angebot genannten Plattformen statt. Der Teilnehmende ist für die Bereitstellung der erforderlichen technischen Ausstattung verantwortlich.

    Das Institut français behält sich vor, die Lehrkraft eines Kurses aus triftigem Grund zu ersetzen. Ein solcher Wechsel begründet weder ein Recht zur Vertragsaufhebung noch einen Erstattungsanspruch.

    Das Institut français misst der Einhaltung des Diskriminierungsverbots bei der Organisation seiner Kurse und bei der Zuweisung von Lehrkräften besondere Bedeutung bei. Somit dürfen weder Teilnehmende noch Unternehmen eine Lehrkraft ablehnen oder einen Wechsel aufgrund diskriminierender Kriterien verlangen, insbesondere wegen Herkunft, Geschlecht, Geschlechtsidentität, sexueller Orientierung, Alter, Erscheinungsbild, Religion, Weltanschauung, Behinderung oder sonstiger gesetzlich geschützter Merkmale.

    Bei diskriminierenden Anfragen oder Verhaltensweisen behält sich das Institut français das Recht vor, diese zurückzuweisen und – sofern die Fortsetzung des Vertrags dadurch gefährdet ist – den Vertrag von Rechts wegen auszusetzen oder zu kündigen, ohne dass der Teilnehmende oder das Unternehmen Anspruch auf Rückerstattung oder Entschädigung hat.

    2.5. Spracheinstufungstests für die Anmeldung zu allen Kursarten

    Das Institut français stellt Lernenden einen Einstufungstest zur Verfügung, um die Auswahl eines Kurses zu unterstützen, der dem jeweiligen Sprachniveau entspricht.

    Der Test kann vor der endgültigen Anmeldung oder vor Unterzeichnung eines Angebots durchgeführt werden, insbesondere online, telefonisch oder vor Ort beim Sprachkurssekretariat der lokalen Institute.

    Ohne Einstufungstest obliegt es dem Teilnehmenden bzw. dem Unternehmen, sicherzustellen, dass das gewählte Kursniveau den Sprachkenntnissen des Teilnehmenden entspricht. Das Institut français haftet nicht für eine Abweichung zwischen dem gebuchten Kursniveau und dem tatsächlichen Niveau des Teilnehmenden.

    Jegliche Beanstandung des Teilnehmenden oder des Unternehmens hinsichtlich des gebuchten Kursniveaus ist ausgeschlossen, wenn der Teilnehmende einen Kurs gewählt hat, der nicht dem durch den Einstufungstest bestimmten Niveau entspricht, oder wenn keine vorherige Einstufung vorgenommen wurde.

    Dieser Ausschluss gilt nicht für Kursangebote des Niveaus „A1 – Anfänger ohne Vorkenntnisse“.

    Zwingende gesetzliche Gewährleistungsrechte bleiben unberührt.

    2.6. Anmeldung zur Mediathek

    Gegen Vorlage eines vom Institut français ausgestellten Zahlungsnachweises kann der Teilnehmende eine kostenlose Anmeldung zur Mediathek des jeweiligen Institut français für die Dauer von sechs Monaten ab Kursbeginn erhalten.

    Nach Ablauf dieses Zeitraums unterliegt der Zugang zur Mediathek den jeweils geltenden Tarifbedingungen, wie auf www.institutfrancais.de angegeben.

    Verfügt das jeweilige Institut français über keine Mediathek, besteht diese Möglichkeit der kostenlosen Anmeldung nicht und begründet keinerlei Anspruch oder Ausgleich.

  • 3. Zahlungsmodalitäten

    Die Kursgebühren für Gruppenkurse können online bei der Anmeldung über www.institutfrancais.de per Kreditkarte (Mastercard, Visa, American Express) bezahlt werden.

    Je nach den vom jeweiligen Institut français angebotenen Modalitäten kann die Zahlung auch per Banküberweisung oder direkt im Kurssekretariat per EC-Karte oder in bar erfolgen.

    Sofern nicht anders vereinbart, sind Kursgebühren mit Zugang der Rechnung fällig. Für Kursangebote für Unternehmen und Einzelkurse erfolgt die Zahlung innerhalb der im unterzeichneten Angebot genannten Fristen.

    Die Kursgebühren sind in Euro zu zahlen. Etwaige Bankgebühren im Zusammenhang mit der Zahlung, insbesondere bei Überweisungen, trägt der Zahlende.

    Die Bankverbindung des Institut français ist auf der Rechnung angegeben. Nach Zahlungseingang wird dem Teilnehmenden ein Zahlungsnachweis übermittelt oder persönlich ausgehändigt.

    Bei Nichtzahlung oder unvollständiger Zahlung der Kursgebühren innerhalb der angegebenen Fristen kann der Teilnehmende nicht am Kurs teilnehmen.

    Kursangebote für Unternehmen sowie Einzelkurse können bis zur vollständigen Zahlung der fälligen Beträge annulliert oder ausgesetzt werden.

    Das Institut français behält sich zudem das Recht vor, den Vertrag zu kündigen und ein Inkassoverfahren einzuleiten, ohne dass der Teilnehmende oder das Unternehmen Anspruch auf Rückerstattung bereits gezahlter Beträge hat.

  • 4. Ermäßigungen für Gruppenkurse

    4.1. Preisermäßigung - allgemeiner Rahmen

    Ermäßigungen gelten ausschließlich für Gruppenkurse. Kurse, die auf individuelle Bedürfnisse zugeschnitten sind, sowie Kursangebote für Unternehmen sind ausdrücklich ausgeschlossen.

    Ermäßigte Preise werden gegen Vorlage eines gültigen Nachweises Schülerinnen und Schülern, Studierenden, Auszubildenden (ausgenommen Teilnehmende, die im Rahmen eines mit einem Unternehmen geschlossenen Vertrags angemeldet sind), Personen im Freiwilligen- oder Wehrdienst sowie Arbeitsuchenden gewährt.

    Bei Online-Anmeldung zum ermäßigten Tarif ist der Teilnehmende verpflichtet, dem Institut français innerhalb von 24 Stunden nach der Anmeldung einen gut lesbaren Ermäßigungsnachweis per E-Mail (Scan oder Foto) zu übermitteln. Bei Anmeldung im Sprachkurssekretariat ist der Nachweis bei der Anmeldung vorzulegen und kann als Kopie aufbewahrt werden.

    Wird der Ermäßigungsnachweis spätestens bis zur ersten Unterrichtseinheit nicht vorgelegt, gilt der Normaltarif.

    Ein Einstieg in einen Gruppenkurs, dessen Kurszyklus bereits begonnen hat, ist möglich. In diesem Fall werden die Kursgebühren anteilig nach der Anzahl der verbleibenden Unterrichtseinheiten bis Kursende berechnet.

    Bei vorzeitigem Abbruch eines Gruppenkurses besteht kein Anspruch auf Rückerstattung oder anteilige Neuberechnung des Kurspreises.

    4.2. Preisermäßigung für Familien

    Eine sogenannte „Familienrabatt“ wird gewährt, wenn mehrere Mitglieder derselben Familie gleichzeitig zu Gruppenkursen angemeldet werden. Als Familienmitglieder gelten Geschwister, Eltern, Ehegatten sowie eingetragene Lebenspartner.

    Bei Anmeldung von zwei Familienmitgliedern wird auf einen der beiden Kurse ein Rabatt von 10 % gewährt.

    Ab der Anmeldung eines dritten Mitglieds und für jedes weitere Mitglied, das unter denselben Bedingungen angemeldet wird, wird für jeden betreffenden Kurs über die ersten zwei Anmeldungen hinaus ein Rabatt von 15 % gewährt.

    Der Familienrabatt gilt ausschließlich für Gruppenkurse. Auf individuelle Bedürfnisse zugeschnittene Kurse sowie Kursangebote für Unternehmen sind ausdrücklich ausgeschlossen.

    Die Rabatte werden auf die günstigsten Kurse unter den gleichzeitig gebuchten Kursen angewendet.

    Der Familienrabatt wird nur gewährt, wenn die Anmeldungen sämtlicher Familienmitglieder gleichzeitig erfolgen und die Kursgebühren vollständig und zugleich auf Grundlage einer gemeinsamen Rechnung bezahlt werden.

    Bei Stornierung eines oder mehrerer Kurse durch ein oder mehrere Familienmitglieder vor Kursbeginn werden die Kursgebühren nach Abzug des gewährten Familienrabatts (10 % bzw. 15 %) erstattet. Darüber hinaus gelten die Bestimmungen zu Stornierung, Rückerstattung und Terminänderung.

    Der Familienrabatt ist nicht mit anderen Ermäßigungen oder Sonderangeboten kombinierbar.

  • 5. Stornierung durch den Teilnehmenden vor Kursbeginn

    5.1. Widerrufsrecht - Grundsatz und Ausnahmen

    Allgemeiner Grundsatz: kein Widerrufsrecht für Sprachkurse

    Die vom Institut français angebotenen Sprachkurse sind Dienstleistungen, die zu einem bestimmten Zeitpunkt oder innerhalb eines bestimmten Zeitraums erbracht werden.

    Gemäß der Verbraucherrechte-Richtlinie 2011/83/EU und den Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) findet das 14-tägige Widerrufsrecht grundsätzlich keine Anwendung auf diese Art von Dienstleistungen, anders als beim Kauf von Waren oder Produkten.

    Daher besteht grundsätzlich kein Widerrufsrecht, sobald die Anmeldung zu einem Kurs bestätigt ist, unabhängig von der Art der Anmeldung (online, per E-Mail, telefonisch oder vor Ort).

    Anmeldungen online, per E-Mail oder telefonisch

    Bei Anmeldungen per E-Mail, telefonisch oder online ist die Ausnahme nach § 312g Abs. 2 Nr. 9 des BGB zu berücksichtigen, wonach kein Widerrufsrecht für Dienstleistungen besteht, die im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen stehen, wenn der Vertrag für die Erbringung einen spezifischen Termin oder Zeitraum vorsieht.

    Die Sprachkurse des Institut français fallen in diese Kategorie.

    Die Möglichkeiten des Teilnehmenden zur Beendigung des Vertrages (Kündigung, Rücktritt) sind in diesen Fällen ausschließlich in diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen festgelegt.

    Anmeldungen vor Ort

    Erfolgt die Anmeldung direkt im Sprachkurssekretariat, besteht laut Gesetz kein Widerrufsrecht.

    Spezifische, vom Institut français eingeräumte Ausnahme

    Abweichend von den oben genannten Grundsätzen kann das Institut français in Ausnahmefällen und auf begründeten Antrag eine kostenfreie Stornierung einer Anmeldung zu einem Gruppenkurs innerhalb von vierzehn Tagen nach der Anmeldung bewilligen, sofern der Teilnehmende einen beruflichen Grund nachweist, der ordnungsgemäß belegt ist.

    Diese Möglichkeit stellt kein gesetzliches Widerrufsrecht im Sinne des BGB dar. Als Nachweis kommen insbesondere Bescheinigungen in Betracht:

    • •vom Arbeitgeber
    • der Agentur für Arbeit
    • France Travail
    • oder einer gleichwertigen Stelle im Wohnsitzland des Teilnehmenden.

    Diese Ausnahme ist kein allgemeines gesetzliches Recht, sondern eine begrenzte vertragliche Kulanzregelung des Institut français.

    Weitere Fälle, in denen ein gesetzliches Widerrufsrecht gilt

    Handelt der Teilnehmende als Verbraucher und fällt die Anmeldung ausnahmsweise nicht unter eine Dienstleistung im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen im Sinne des Gesetzes, kann ein gesetzliches Widerrufsrecht unter den nachstehenden Bedingungen bestehen.

    Belehrung über das Widerrufsrecht (falls zutreffend)

    Der Teilnehmende hat das Recht, binnen vierzehn Tagen nach Vertragsschluss den Vertrag zu widerrufen.

    Zur Ausübung des Widerrufsrechts muss der Teilnehmende das Institut français mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. per Post oder E-Mail) über seine Entscheidung informieren.

    Zur Wahrung der Frist reicht es aus, dass die Mitteilung vor Ablauf der Frist abgesendet wird.

    Folgen des Widerrufs

    Bei wirksamem Widerruf erstattet das Institut français die erhaltenen Zahlungen spätestens binnen vierzehn Tagen ab Eingang der Widerrufserklärung.

    Wurden bereits Kurseinheiten in Anspruch genommen, wird der entsprechende Anteil von der Erstattung abgezogen.

    Das Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn das Institut français die vertragliche Leistung vollständig erbracht hat.

    5.2. Rücktritt - Nichtteilnahme - Erstattung (vertragliche Regelungen)

    Unabhängig von einem etwaigen gesetzlichen Widerrufsrecht gelten die folgenden vertraglichen Regelungen.

    Der Teilnehmende kann seine verbindliche Anmeldung zu einem Gruppenkurs bis vierzehn Tage vor Kursbeginn stornieren.

    Bei Stornierung bis mindestens vierzehn Tage vor Kursbeginn werden bereits gezahlte Kursgebühren vollständig erstattet.

    Bei Stornierung innerhalb der vierzehn Tage vor Kursbeginn ist keine Erstattung möglich. Die Kursgebühren sind in voller Höhe geschuldet, auch wenn sie noch nicht bezahlt wurden. Nach Ablauf dieser Frist ist eine Stornierung der Anmeldung nicht mehr möglich.

    Diese Bestimmungen gelten ausschließlich für Gruppenkurse.

  • 6. Stornierung durch den Teilnehmenden nach Kursbeginn

    Die Kursdaten und -zeiten sind verbindlich und vom Teilnehmenden einzuhalten.

    Nach Kursbeginn und – bei Kursangeboten für Unternehmen – nach Vertragsschluss ist keine Rückerstattung der Kurs- bzw. Anmeldegebühren möglich, außer in den nachstehend ausdrücklich genannten Fällen.

    Eine Ausnahme vom Grundsatz der Nicht-Erstattung gilt bei höherer Gewalt.

    Höhere Gewalt

    Als höhere Gewalt gelten unvorhersehbare, unabwendbare und außerhalb des Einflussbereichs des Teilnehmenden liegende Ereignisse wie insbesondere Naturkatastrophen, Pandemien, Brände, schwere Unfälle, bewaffnete Konflikte, Unruhen, Terrorakte, Sabotageakte oder Streiks, sofern diese Ereignisse weder dem Institut français noch dem Teilnehmenden – als Privatperson oder als Unternehmen – zuzurechnen sind.

    Die Beweislast für höhere Gewalt oder außergewöhnliche Umstände trägt der Teilnehmende.

    Tod des Teilnehmenden

    Im Falle des Todes des Teilnehmenden können die Rechtsnachfolger eine Erstattung der Kursgebühren anteilig für die noch nicht erbrachten Unterrichtseinheiten verlangen.

    Diese Regelung gilt ebenfalls:

    • für den zweiten Teilnehmenden im Rahmen der Duo-Kurse,
    • für den zweiten und dritten Teilnehmenden im Rahmen der Trio-Kurse.

    Für Kursangebote für Unternehmen gilt diese Regelung ausschließlich für Einzelunternehmer.

    Fehlzeiten, Verhinderungen und versäumte Termine

    Außer in den oben genannten Fällen höherer Gewalt und Tod besteht kein Anspruch auf Erstattung, Gutschrift oder Ausgleich für Kurstermine, die der Teilnehmende aus jedweden anderen Gründen nicht wahrnehmen konnte.

    Für versäumte Termine, die der Teilnehmende verschuldet hat, kann kein Ersatztermin verlangt werden.

    Verspätungen

    Bei Verspätung des Teilnehmenden wird die Unterrichtseinheit nicht verlängert; die vereinbarte UE gilt somit als vollständig erbracht.

    Bei Verspätung der Lehrkraft ist diese hingegen verpflichtet, die verlorene Unterrichtszeit nachzuholen.

    Erstattungsmodalitäten

    Jede Erstattung nach diesem Artikel erfolgt ausschließlich per Banküberweisung:

    • auf das Konto des Teilnehmenden

    • oder bei minderjährigen Teilnehmenden auf das Konto des gesetzlichen Vertreters

    • oder bei Unternehmen auf das Konto des betreffenden Unternehmens.

    Auf individuelle Bedürfnisse zugeschnittene Kurse und Kursangebote für Unternehmen

    Für Kurse, die auf individuelle Bedürfnisse zugeschnittenen sind, und Kursangebote für Unternehmen gelten die spezifischen Regelungen zu Stornierung, Verschiebung oder Aussetzung ausschließlich gemäß Ziffer 8.

  • 7. Kündigung und Kursabsage durch das Institut français

    7.1. Absage oder Änderung eines Kurses durch das Institut français

    Wird die für einen Gruppenkurs erforderliche Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht, behält sich das Institut français das Recht vor, in Abstimmung mit den betreffenden Teilnehmenden:

    • den Kursbeginn auf einen späteren Termin zu verschieben
    • die Kursdauer anzupassen
    • oder zwei Kurse vergleichbaren Niveaus zusammenzulegen.

    Kommt keine Einigung mit den Teilnehmenden zustande, kann das Institut français den Kurs vollständig absagen. In diesem Fall werden bereits gezahlte Kursgebühren vollständig erstattet.

    Die oben genannten Bestimmungen gelten nicht für Einzelkurse und nicht für Kursangebote für Unternehmen.

    Ist eine Lehrkraft nicht mehr in der Lage, einen Kurs abzuhalten, insbesondere wegen Krankheit, langfristiger Verhinderung oder Beendigung ihrer Tätigkeit, bemüht sich das Institut français, eine geeignete Ersatzlehrkraft zu stellen.

    Kann keine Ersatzlehrkraft gestellt werden, behält sich das Institut français das Recht vor, den Kurs bzw. den entsprechenden Auftrag zu stornieren. In diesem Fall werden die Kursgebühren für noch nicht absolvierte Unterrichtseinheiten anteilig erstattet.

    7.2. Außerordentliche Kündigung und Ausschluss vom Kurs

    Das Institut français behält sich das Recht vor, aus schwerwiegendem Grund den Vertrag fristlos zu kündigen und einen oder mehrere Teilnehmende von einem Kurs auszuschließen (außerordentliche Kündigung).

    Schwerwiegende Gründe sind – ohne dass diese Aufzählung abschließend ist:

    • wiederholte oder schwerwiegende Verstöße gegen die Hausordnung
    • Nichtbefolgung der von der Lehrkraft vorgegebenen pädagogischen Regeln oder Anweisungen
    • Verhaltensweisen, die den Kursablauf erheblich stören
    • oder jedes Verhalten, das einen ruhigen Unterricht oder eine förderliche Lernatmosphäre für die übrigen Teilnehmenden oder für die Lehrkraft unmöglich macht.

    Handelt es sich um einen minderjährigen Teilnehmenden, ist grundsätzlich eine vorherige Abmahnung erforderlich, außer bei besonders schwerwiegenden Verstößen.

    Das Institut français ist zudem berechtigt, einen minderjährigen Teilnehmenden vom Kurs auszuschließen, wenn ernsthafte Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass sein Wohl oder das der anderen Teilnehmenden gefährdet ist.

    Im Falle einer außerordentlichen Kündigung oder eines Ausschlusses in Anwendung dieses Artikels besteht kein Anspruch auf Rückerstattung der Kursgebühren.

  • 8. Planung, Verschiebung und Absage von Kurseinheiten Auf individuelle Bedürfnisse zugeschnittene Kurse "Le Solo" | "Le Solo+" | "Le Duo" | "Le Trio" | Kursangebote für Unternehmen

    8.1. Allgemeine Grundsätze der Planung

    Das unterzeichnete Angebot stellt einen festen und verbindlichen Vertrag dar. Es legt insbesondere die Anzahl der Unterrichtseinheiten, die Vertragsdauer sowie das Enddatum fest, bis zu dem die Unterrichtseinheiten zwingend absolviert sein müssen.

    Die Unterrichtseinheiten sind sinnvoll über die gesamte Vertragslaufzeit zu planen.

    Das Institut français kann die Verfügbarkeit einer Lehrkraft oder eines Raums nicht garantieren, sollte eine größere Anzahl von Unterrichtseinheiten auf einen kurzen Zeitraum konzentriert werden müssen, insbesondere am Vertragsende.

    8.2. Planungsmodalitäten je nach Kursart

    Kurse „Le Solo“

    Für die Kurse „Le Solo“ werden die Termine bei Vertragsunterzeichnung verbindlich festgelegt.

    Dieses Format sieht keine Flexibilität vor: Die vertraglich festgelegten Termine gelten für die gesamte Vertragsdauer und können nur unter den in Ziffer 8.4 vorgesehenen Bedingungen geändert werden.

    Die maximale Vertragsdauer für „Le Solo“ ist auf vier Monate begrenzt. Nach Vertragsablauf verfallen nicht genutzte Unterrichtseinheiten endgültig; sie können weder verschoben, erstattet noch auf einen neuen Vertrag übertragen werden.

    Kurse „Le Solo+“, „Le Solo scolaire“, „Le Duo“, „Le Trio“ sowie Kursangebote für Unternehmen

    Für „Le Solo+“ erfolgt die Planung flexibel und kann im gegenseitigen Einvernehmen zwischen Teilnehmendem und Lehrkraft innerhalb der im Angebot angegebenen Vertragsdauer und vorbehaltlich der Einhaltung der in Ziffer 8.4 genannten Stornierungsfristen angepasst werden.

    Dieses Flexibilitätsprinzip gilt ebenso für „Le Solo scolaire“, „Le Duo“, „Le Trio“ sowie für Kursangebote für Unternehmen, bei denen die Termine in Abstimmung zwischen den Teilnehmenden, gegebenenfalls dem Unternehmen, und der Lehrkraft festgelegt werden.

    8.3. Überschreitung des Zeitpunktes des Vertragsendes

    Das im Angebot angegebene Datum des Vertragsendes ist der Stichtag, bis zu dem Unterrichtseinheiten absolviert werden können.

    Unterrichtseinheiten, die bis zu diesem Zeitpunkt nicht absolviert wurden, verfallen ohne Möglichkeit der Verschiebung oder Erstattung, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart ist oder das Institut français im Ausnahmefall zustimmt.

    Für „Le Solo“ ist die maximale Vertragsdauer strikt auf vier Monate begrenzt. Eine Verlängerung ist nur für den konkreten Fall möglich, dass die Überschreitung ausschließlich aufgrund der Nichtverfügbarkeit der Lehrkraft dem Institut français zuzuschreiben ist. Nur in diesem Fall kann die Vertragsdauer um die Anzahl der betreffenden Einheiten verlängert werden.

    Eine Überschreitung der Vertragsdauer ist ausgeschlossen, wenn Verschiebungen oder Absagen vom Teilnehmenden veranlasst werden.

    Jede Fortsetzung des Kurses über das ursprüngliche Vertragsende hinaus – abgesehen vom oben genannten Sonderfall – erfordert die Erstellung eines neuen Angebots.

    8.4. Absage oder Verschiebung einer Unterrichtseinheit

    Jede Absage oder Bitte um Verschiebung einer Unterrichtseinheit ist vom Teilnehmenden schriftlich zu stellen und gleichzeitig an die Lehrkraft sowie an das zuständige Institut français zu richten.

    Die Anfrage ist per E-Mail an die im unterzeichneten Angebot angegebene Adresse des betreffenden Instituts zu senden (Format: kurse.stadtname@institutfrancais.de). Im Zweifel kann die Anfrage an folgende allgemeine Adresse gesendet werden: kurse@institutfrancais.de.

    Anwendbare Fristen

    Die folgenden Fristen sind zwingend einzuhalten:

    • für „Le Solo“, „Le Solo scolaire“, „Le Solo+“ sowie Einzelkurse für Unternehmen: mindestens 24 Stunden vor dem geplanten Termin
    • für „Le Duo“, „Le Trio“ sowie Gruppenkurse für Unternehmen: mindestens 48 Stunden vor dem Termin.

    Fällt die Unterrichtseinheit auf einen Montag, muss die Anfrage spätestens am vorherigen Freitag bis 12:00 Uhr eingehen.

    Folgen der Absage oder Verschiebung

    Für „Le Solo“ wird jede fristgerecht abgesagte Einheit automatisch an das Ende des ursprünglich festgelegten Kursplans verschoben, ohne Möglichkeit, die Termine neu zu verhandeln, und ohne Überschreitung des Zeitpunktes des Vertragsendes.

    Für „Le Solo+“ wird der neue Termin der abgesagten UE im gegenseitigen Einvernehmen zwischen Teilnehmendem und Lehrkraft festgelegt, vorausgesetzt, dass dieser den Zeitpunkt des Vertragsendes nicht überschreitet.

    Jede verspätete Anfrage sowie jedes nicht gemäß den obigen Bestimmungen gemeldete Fernbleiben führt zum endgültigen Ausfall der betreffenden Unterrichtseinheit, ohne Möglichkeit der Verschiebung, Erstattung oder Kompensation.

    Minderjährige Teilnehmende

    Ist der Teilnehmende minderjährig, muss jede Absage oder Anfrage zur Verschiebung durch den gesetzlichen Vertreter erfolgen.

    Die Anfrage kann auch vom minderjährigen Teilnehmenden selbst gesendet werden, sofern der gesetzliche Vertreter ausdrücklich in Kopie (CC) der E-Mail gesetzt wird.

    8.5. Besondere Bestimmungen für „Le Duo“ und „Le Trio“

    „Le Duo“ und „Le Trio“ sind auf individuelle Bedürfnisse zugeschnittene Kurse für zwei bzw. drei namentlich im Angebot benannte Teilnehmende.

    Jeder Teilnehmende unterzeichnet ein Angebot mit Vertragscharakter, in dem insbesondere Preis, Anzahl der gebuchten Unterrichtseinheiten, didaktische Methoden und Vertragsdauer festgelegt sind.

    Kein Teilnehmender kann während der Vertragslaufzeit ersetzt, hinzugefügt oder ausgetauscht werden. Ein „Le Duo“-Kurs kann nicht in einen „Le Trio“-Kurs umgewandelt werden; kein Teilnehmender kann seinen Platz an eine andere Person abtreten.

    Die Teilnehmenden verpflichten sich, sich untereinander abzustimmen, insbesondere zu Fragen der Planung, Änderung oder Absage von Einheiten. Jede von einem Teilnehmenden gestellte Anfrage gilt als im Namen aller Teilnehmenden gestellt.

    Das Institut français haftet nicht für Meinungsverschiedenheiten unter den Teilnehmenden oder für mangelnde Kommunikation untereinander.

    Bei Verspätung oder Abwesenheit eines Teilnehmenden bei einer nicht fristgerecht abgesagten UE kann die verlorene Zeit weder nachgeholt noch verlängert werden; daraus ergibt sich kein Anspruch auf Verschiebung oder Erstattung.

    Die gesamten Kursgebühren sind von jedem Teilnehmenden vor Kursbeginn vollständig zu zahlen. Der Kurs kann erst nach vollständigem Zahlungseingang beginnen. Datum und Uhrzeit der ersten UE werden im Angebot festgelegt.

  • 9. Besondere Bestimmungen für Onlinekurse

    9.1. Zugang zu Onlinekursen und Plattformen

    Live-Onlinekurse werden über eine der folgenden Plattformen durchgeführt: Zoom, Microsoft Teams oder WebEx.

    Das Institut français richtet den Zugang zur Videokonferenzplattform nach vollständiger Bezahlung des Kurses ein. Der Teilnehmende erhält vor Kursbeginn eine E-Mail mit dem für den Zugang zum Online-Kurs erforderlichen Einwahllink.

    Für bestimmte Kurse erhält der Teilnehmende zudem Zugang zur Lernplattform Apolearn des Institut français (Learning Management System – LMS). Diese Plattform ermöglicht insbesondere:

    • den Austausch von Nachrichten mit der Lehrkraft und gegebenenfalls mit den anderen Teilnehmenden
    • den Zugang zu von der Lehrkraft bereitgestellten Unterrichtsmaterialien
    • die Durchführung und Abgabe geforderter Aufgaben oder Arbeiten
    • den Zugang zu den Einwahllinks für Live-Online-Kurse.

    Apolearn ist ein geschützter digitaler Raum, der ausschließlich für die zum jeweiligen Kurs angemeldeten Teilnehmenden und die Lehrkraft zugänglich ist.

    Je nach Kursart kann der Teilnehmende außerdem Zugang zu Selbststudium- und Eigenbeurteilungs-Tools erhalten, die seinem Niveau angepasst sind, insbesondere in Form von Wortschatz- oder Grammatikübungen.

    In der Regel wird der Zugang zu Apolearn 24 Stunden vor Kursbeginn freigeschaltet und bleibt bis 14 Tage nach Kursende verfügbar.

    9.2. Technische Voraussetzungen und Verantwortlichkeiten

    Jeder Teilnehmende und gegebenenfalls jedes Unternehmen ist auf eigene Kosten und unter eigener Verantwortung für die Bereitstellung der technischen Ausstattung verantwortlich, die für die Teilnahme an Onlinekursen unter zufriedenstellenden Bedingungen erforderlich ist.

    Voraussetzungen für die Anmeldung zu einem Onlinekurs sind:

    • eine gültige E-Mail-Adresse
    • eine stabile Internetverbindung mit ausreichender Qualität
    • ein Computer (PC oder Laptop) oder ein Tablet
    • eine Webcam
    • eine Audioausstattung (Kopfhörer oder Lautsprecher und Mikrofon).

    Das Institut français haftet nicht für Unterbrechungen, Einschränkungen oder Funktionsstörungen, die auf die Ausstattung, das Material oder die Internetverbindung des Teilnehmenden oder des Unternehmens zurückzuführen sind.

    Zugangsdaten zu den Plattformen sind einzig für den persönlichen Gebrauch. Der Teilnehmende verpflichtet sich, diese nicht an Dritte weiterzugeben und das Institut français im Falle einer unbefugten Nutzung unverzüglich zu informieren.

    9.3. Technische Probleme und Ablauf der Einheiten

    Bei technischen Problemen, die den Ablauf einer Online-Unterrichtseinheit beeinträchtigen, hat der Teilnehmende bzw. das Unternehmen die Lehrkraft und das Institut français unverzüglich schriftlich darüber zu informieren.

    Technische Schwierigkeiten, die dem Teilnehmenden oder dem Unternehmen zuzurechnen sind, insbesondere ein Ausfall der Internetverbindung oder der verwendeten Hardware, berechtigen nicht zu einer Verschiebung, Verlängerung oder Erstattung der betreffenden UE.

    Sind technische Schwierigkeiten der Lehrkraft oder den vom Institut français eingesetzten Tools zuzurechnen, wird die verlorene Unterrichtszeit nach Maßgabe des Institut français nachgeholt.

    Verspätet sich der Teilnehmende aus technischen Gründen, die ihm zuzurechnen sind, wird die Unterrichtseinheit nicht verlängert und gilt als durchgeführt.

    Das Institut français haftet nicht für eine vorübergehende Nichtverfügbarkeit oder Funktionsstörungen der Videokonferenzplattformen oder der Apolearn-Plattform, soweit diese den jeweiligen Anbietern oder Dritten zuzurechnen sind.

    9.4. Sicherheit, Verhalten und Teilnahme

    Aus Gründen der Sicherheit, Abstimmung und pädagogischen Qualität sind Lehrkräfte, die Onlinekurse durchführen, berechtigt, Teilnehmenden den Zugang zu verweigern oder sie vorübergehend von der Unterrichtseinheit auszuschließen, sollten diese sich in Situationen befinden, die nicht mit der Kursteilnahme vereinbar sind, insbesondere während des Führens eines Fahrzeugs (Auto, Fahrrad, Motorrad oder anderes Verkehrsmittel).

    Der Teilnehmende verpflichtet sich, respektvoll zu handeln und die von der Lehrkraft im Rahmen der Onlinekurse gegebenen pädagogischen und technischen Anweisungen zu befolgen.

    Onlinekurse werden nicht aufgezeichnet, sofern das Institut français nicht ausdrücklich etwas anderes mitteilt.

    Jede vollständige oder teilweise Aufzeichnung durch den Teilnehmenden ist ohne vorherige schriftliche Genehmigung des Institut français strikt untersagt.

  • 10. Haftung

    10.1. Haftung des Institut français

    Das Institut français haftet nur für Schäden, wenn diese auf Vorsatz, grober oder leichter Fahrlässigkeit seinerseits oder seiner Mitarbeitenden (§ 278 BGB) beruhen und

    • lebensgefährlich sind sowie die körperliche Unversehrtheit oder Gesundheit von Personen beeinträchtigen (Personenschäden)
    • zur Beschädigung oder Zerstörung von Gegenständen führen, einschließlich Vermögenswerte wie Geldbeträge (Sach- und Vermögensschäden)
    • oder umweltschädigend sind (Umweltschäden).

    Schäden, die durch das Institut français oder seine Mitarbeitenden verursacht wurden, sind vom Teilnehmenden bzw. vom Unternehmen unverzüglich, spätestens jedoch innerhalb von 5 Tagen, anzuzeigen.

    Bei höherer Gewalt (siehe Punkt 7) übernimmt das Institut français keine Haftung für Änderungen im Kursablauf, Unterbrechungen oder Verschiebungen sowie für daraus entstehende Kosten.

    In diesen Fällen kann der Teilnehmende bzw. das Unternehmen nicht die Durchführung des gebuchten Kurses verlangen.

    Bereits gezahlte Kursgebühren werden jedoch in diesen Fällen entsprechend den unter Punkt 7 aufgeführten Modalitäten erstattet.

    Das Institut français übernimmt keine Haftung für persönliche Gegenstände, die bei Präsenzkursen vergessen werden.

    Fundgegenstände können unverbindlich drei Monate im lokalen Kurssekretariat des Sprachzentrums aufbewahrt werden, ohne dass daraus ein Anspruch auf Herausgabe entsteht.

    Zwingende gesetzliche Haftungsregelungen bleiben unberührt.

    10.2. Haftungsausschluss

    Der Teilnehmende bzw. das Unternehmen verpflichtet sich, das Institut français von jeglicher Haftung und von allen Ansprüchen oder Forderungen Dritter freizustellen, die sich aus einer Rechts- oder Pflichtverletzung ergeben, die dem Teilnehmenden oder dem Unternehmen im Rahmen der Teilnahme an Kursen oder Unterrichtseinheiten des Institut français zuzurechnen sind.

    Diese Verpflichtung gilt nicht, wenn der Teilnehmende bzw. das Unternehmen für die geltend gemachte Verletzung nicht verantwortlich ist.

    Ist der Teilnehmende minderjährig, übernehmen seine gesetzlichen Vertreter diese Verpflichtung gesamtschuldnerisch.

    Weitergehende Schadensersatzansprüche, die über den Anwendungsbereich dieser Klausel hinausgehen, bleiben unberührt.

    Unternehmen haften für das Verhalten ihrer Mitarbeitenden, die an den Kursen teilnehmen.

    10.3. Außergewöhnliche Situationen - Gesundheitskrise, Epidemie, Pandemie

    Aufgrund der Risiken einer Pandemie, insbesondere der Absage von Präsenzveranstaltungen, der Anordnung von Quarantänemaßnahmen oder anderer administrativer oder gesetzlicher Beschränkungen des öffentlichen oder privaten Lebens, gelten abweichend von den oben genannten Punkten zur Haftung und Erstattung der Kursgebühren folgende Bestimmungen:

    Können Präsenzkurse oder Unterrichtseinheiten aufgrund behördlicher oder gesetzlicher Vorgaben im Zusammenhang mit einer Pandemie nicht in Präsenz stattfinden, finden diese online statt.

    Diese Möglichkeit ist in der Kursbeschreibung angegeben. Der Teilnehmende ist verpflichtet, vor der Anmeldung sicherzustellen, dass er über die technischen Mittel verfügt, die für die Teilnahme am Onlinekurs erforderlich sind.

    Müssen Kurse oder Unterrichtseinheiten aus den vorgenannten Gründen abgesagt, verschoben oder ausgesetzt werden, werden die bis zu diesem Zeitpunkt tatsächlich erbrachten Unterrichtseinheiten sowie gegebenenfalls bereits angefallene Kosten (insbesondere für Online-Lizenzen oder Unterrichtsmaterial) entsprechend der Anmeldung bzw. dem unterzeichneten Angebot in Rechnung gestellt.

    Ein Erstattungsanspruch besteht insoweit nicht.

    Im Rahmen von auf individuelle Bedürfnisse zugeschnittenen Kursen oder Kursangebote für Unternehmen hat der Teilnehmende keinen Anspruch auf einen Wechsel zwischen Präsenz- und Onlineangebot oder umgekehrt, auch nicht aus persönlichen Gründen.

    Ist der Teilnehmende, der ein Präsenzangebot gebucht hat, aus berechtigten Gründen, die zum Zeitpunkt der Anmeldung nicht vorhersehbar waren, auch nicht in der Lage, am Onlinekurs teilzunehmen, fällt dieser Umstand grundsätzlich in seinen Verantwortungsbereich.

    In Ausnahmefällen können das Institut français und der Teilnehmende eine einvernehmliche Regelung über die Fortsetzung des Kurses oder gegebenenfalls über eine Erstattung vereinbaren.

    Die Entscheidung, Kurse oder Unterrichtseinheiten abzusagen, zu verschieben oder zu ändern, liegt ausschließlich beim Institut français. Die Teilnehmenden erkennen an, dass behördliche und gesetzliche Vorgaben sich kurzfristig ändern können.

    Das Institut français trifft seine Entscheidungen auf Grundlage der jeweils aktuellen geltenden Regeln und unter Berücksichtigung – soweit möglich – der Interessen der Teilnehmenden.

    Diese Entscheidungen können nicht Gegenstand eines Verfahrens der einstweiligen Anordnung sein; es kann lediglich eine spätere Klage bezüglich der entstandenen Kosten erhoben werden.

    Diese Bestimmungen gelten für Unternehmen sowie für Einzelkurse für Privatpersonen.

  • 11. Urheberrecht

    Es ist untersagt, während der Kurse oder Veranstaltungen des Institut français – unabhängig davon, ob sie in Präsenz oder online stattfinden – Fotos zu machen, zu filmen oder Audio- bzw. Videoaufnahmen anzufertigen, sofern nicht zuvor eine schriftliche Genehmigung des Institut français erteilt wurde.

    Die vom Institut français zur Verfügung gestellten Unterrichtsmaterialien dürfen ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Institut français weder ganz noch teilweise verwertet werden, insbesondere nicht vervielfältigt, verbreitet, öffentlich zugänglich gemacht oder öffentlich wiedergegeben werden.

    Es ist zudem strengstens untersagt, auf die Apolearn-Plattform urheberrechtlich geschützte Werke hochzuladen, ohne über die erforderlichen Rechte zu verfügen.

  • 12. Außergerichtliche Streitbeilegung für Verbraucher

    Das Institut français ist grundsätzlich bereit, an einem außergerichtlichen Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

    Zuständig ist insbesondere die

    Universalschlichtungsstelle des Bundes – Zentrum für Schlichtung e.V.

    Straßburger Straße 8

    77694 Kehl am Rhein

    Deutschland

    www.universalschlichtungsstelle.de

    Die Teilnahme an einem Schlichtungsverfahren ist freiwillig.

    Die Inanspruchnahme einer Verbraucherschlichtungsstelle berührt nicht das Recht der Verbraucherinnen und Verbraucher, den ordentlichen Rechtsweg zu beschreiten.

  • 13. Sonstige Bestimmungen

    Sollten eine oder mehrere Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

    Das Institut français behält sich das Recht vor, diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen mit Wirkung für die Zukunft zu ändern.

    Ausschließlich die auf der Internetseite www.institutfrancais.de veröffentlichte Fassung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen ist maßgeblich und ersetzt alle früheren Fassungen.

Allgemeine Geschäftsbedingungen für Prüfungen des Institut français Deutschland

  • 1. Anmeldung

    1.1 Die Anmeldung zu den Prüfungen des Institut français Deutschland kann über die folgenden Wege vorgenommen werden:

    • Online auf der Seite www.institutfrancais.de
    • per E-Mail (E-Mail-Adressen der Prüfungszentren sind auf der Seite www.institutfrancais.de einsehbar)
    • direkt bei einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter in einem Institut français in Deutschland.

     

    1.2 Der ermäßigte Tarif ist nur für die DELF/DALF-Prüfungen verfügbar. Er ist auf der Internetseite des Institut français Deutschland www.institutfrancais.de angegeben und gilt für Studierende, Auszubildende, Freiwilligendienstleistende und Freiwillig Wehrdienstleistende sowie Arbeitssuchende. Auch wer an einem der Standorte des Institut français Deutschland an einem Französisch-Kurs teilnimmt, erhält einen Preisnachlass (siehe 1.7).

     

    1.3 Die Anmeldung zu einem Prüfungsdurchgang ist bis zum für den jeweiligen Durchgang auf der Internetseite angegebenen Datum und im Rahmen der verfügbaren Aufnahmekapazitäten des Prüfungsortes möglich.

     

    1.4 Sollte es sich bei dem Kandidaten oder der Kandidatin um eine Person mit Behinderung handeln, so kann er/sie die Prüfung unter speziellen Bedingungen durchführen, sofern er/sie bis spätestens zwei Monate vor dem Prüfungstermin ein ärztliches Attest vorgelegt hat. Für mehr Informationen kann sich der Kandidat oder die Kandidatin an sein/ihr Prüfungszentrum wenden. 

     

    1.5 Die Anmeldung zu einer Prüfung gilt für einen bestimmten Prüfungsdurchgang zu einem bestimmten Termin und in einem bestimmten Prüfungszentrum. Sie umfasst sämtliche Prüfungsteile, die im Rahmen dieses Durchgangs vorgesehen sind.

     

    1.6 Die Teilnehmenden haben das Recht, sich nach der Veröffentlichung ihrer Ergebnisse noch einmal zur gleichen Prüfung anzumelden und am darauffolgenden Durchgang teilzunehmen, unabhängig vom Bestehen oder Nichtbestehen der Prüfung. Für eine erneute Anmeldung zum TCF hat France Education International eine Wartezeit von 30 Tagen zwischen zwei Prüfungsdurchgängen festgelegt.

     

    1.7 Die Kandidat*innen, die einen Französischkurs am Institut français Deutschland besucht haben, können bei der Anmeldung zu den Prüfungen DELF tout public, junior, prim und dem DALF den ermäßigten Tarif in Anspruch nehmen, sofern die Anmeldung zur Prüfung spätestens 4 Monate nach dem Enddatum des letzten besuchten Französischkurses erfolgt.

     

    1.8 Die Anwendung des ermäßigten Tarifs, wie in Artikel 1.7 erwähnt, ist namentlich, d. h. der Lernende des letzten Französischkurses muss auch der Prüfungskandidat sein. Sie gilt nicht, wenn ein Mitglied einer Familie einen Kurs besucht hat und ein anderes Mitglied sich spätestens vier Monate danach für eine Prüfung anmelden möchte.

    Sie gilt nur für Kurse und Prüfungen, die in einem der zehn Instituts français erworben wurden, die das Institut français d'Allemagne bilden: Berlin, Bremen, Dresden, Düsseldorf, Hamburg, Köln, Leipzig, Mainz, München, Stuttgart.

  • 2. Zahlungsmodalitäten

    2.1 Die Online-Zahlung der Anmeldegebühren kann mit den folgenden Zahlungsmitteln erfolgen:

    • Mastercard
    • Visa
    • American Express
    • Giropay
    • Paydirect
    • Google Pay
    • Apple Pay

     

    2.2 Zahlung auf Rechnung: Die Kandidat*innen haben auch die Möglichkeit, sich online zur Prüfung anzumelden und auf Rechnung zu bezahlen. In diesem Fall wird die Rechnung per E-Mail an die bei der Anmeldung angegebene Adresse geschickt. Die Zahlung wird mit Erhalt der Rechnung fällig.

  • 3. Widerrufsrecht

    3.1 Gemäß der Richtlinie 2011/83/EU über die Rechte der Verbraucher gilt das 14-tägige Widerrufsrecht nicht für Dienstleistungen, die an einem bestimmten Datum oder in einen bestimmten Zeitraum erbracht werden, so etwa die vom Institut français Deutschland angebotenen Sprachprüfungen.

     

    3.2 Aufgrund der Art der Sprachprüfungen, die für wichtige Verwaltungsverfahren wie etwa zur Immigration notwendig sind, und der spezifischen Ressourcen, die für die Durchführung dieser Prüfungen beansprucht werden, ist ein Widerruf nach der Bestätigung der Anmeldung nicht mehr möglich.

  • 4. Stornierung, Kostenerstattung und Wiederanmeldung

    4.1 Im Fall der Stornierung einer Anmeldung zu einem Prüfungsdurchgang durch den Kandidaten oder die Kandidatin erfolgt keine Erstattung der Anmeldegebühren.

     

    4.2 Im Falle einer krankheitsbedingten Abwesenheit bei der schriftlichen Prüfung kann der Kandidat die Rückerstattung seiner Anmeldegebühr oder die Verschiebung auf die nächste Sitzung beantragen, sofern er spätestens 7 Tage nach dem Prüfungstermin ein ärztliches Attest vorlegt. Der Kandidat kann sich für die nächste Sitzung in einem der zehn Prüfungszentren des Institut français in Deutschland anmelden (siehe vollständige Liste in den Artikeln 8.2, 8.3 und 8.4). Andernfalls verfallen die Anmeldegebühren.

  • 5. Höhere Gewalt

    5.1 Im Fall des Todes des Kandidaten oder der Kandidatin werden die Anmeldegebühren an seine/ihre Bezugsberechtigten zurückgezahlt.

  • 6. Teilnahmebedingungen

    6.1 Die Teilnahmebedingungen für die Prüfung sind auf der Seite www.institutfrancais.de einsehbar.

     

    6.2 Das Institut français Deutschland behält sich das Recht vor, einen Kandidaten oder eine Kandidatin auszuschließen, wenn dieser/diese sich nicht an die Regelungen zum Ablauf der Prüfung hält. In diesem Fall hat der betreffende Kandidat oder die betreffende Kandidatin keinen Anspruch auf eine, selbst teilweise, Erstattung der Anmeldegebühren. 

  • 7. Haftungsausschluss

    7.1 Das Institut français Deutschland kann im Fall höherer Gewalt oder jeglichen Ereignisses, das sich seiner Kontrolle entzieht und die Durchführung der Prüfungen verhindert, nicht haftbar gemacht werden. Dies beinhaltet (nicht abschließend):

     

    • Naturkatastrophen: Überschwemmungen, Erdbeben, Stürme, Vulkanausbrüche usw.
    • Gesundheitskrisen: Pandemien, Epidemien und von den Gesundheitsbehörden angeordnete Quarantänemaßnahmen
    • Soziale Konflikte: Streiks, Lockouts, Demonstrationen oder jegliche andere Form von sozialer Unruhe
    • Störungen im Verkehrsbereich: Ausfälle oder erhebliche Verspätungen im öffentlichen Nahverkehr, Schließungen von Flughäfen, von den Behörden angeordnete Reiseverbote
    • Regierungsbeschlüsse: Gesetzesänderungen, Verwaltungsmaßnahmen sowie von den lokalen, nationalen oder internationalen Behörden angeordnete Regelungen, die die Durchführung der Prüfung unmöglich machen
    • Technische Pannen: Stromausfälle sowie Ausfälle von IT- oder Kommunikationssystemen, die die Durchführung der Prüfung unter normalen Bedingungen unmöglich machen
    • Terrorakte: jegliche Form von Terrorakt oder Bedrohung, die die Sicherheit der Teilnehmenden und des Personals gefährden würde. 

     

    Für den Fall, dass eines der oben genannten Ereignisse oder jegliches andere Ereignis höherer Gewalt eintritt, verpflichtet sich das Institut français Deutschland, die Teilnehmenden schnellstmöglich zu informieren und eine Alternativlösung anzubieten, so etwa die Verschiebung der Prüfung auf einen späteren Termin. Im Fall der Verschiebung eines Prüfungsdurchgangs aufgrund höherer Gewalt gelten die unter 4.2 genannten Erstattungsregelungen.

  • 8. Prüfungszentren

    8.1 Die Prüfungen des Institut français Deutschland werden in verschiedenen Prüfungszentren deutschlandweit angeboten. Die Liste der Prüfungszentren für jeden Prüfungstyp ist auf unserer Internetseite www.institutfrancais.de einsehbar.

     

    8.2 Die Prüfungen DELF-DALF Erwachsene, DELF junior und DELF prim (für Grundschulkinder) sowie DALF werden derzeit regelmäßig in den folgenden Prüfungszentren angeboten:

    - Institut français Berlin

    - Institut français Bremen

    - Institut français Dresden 

    - Institut français Düsseldorf

    - Institut français Hamburg

    - Institut français Köln

    - Institut français Leipzig + Universität Jena

    - Institut français Mainz

    - Institut français München + Universität Augsburg, Universität Passau, VHS Weiden

    - Institut français Stuttgart

     

    8.3 Der TCF und seine verschiedenen Ausführungen werden derzeit regelmäßig in den folgenden Prüfungszentren angeboten:

    - Institut français Berlin

    - Institut français Bremen

    - Institut français Dresden

    - Institut français Hamburg

    - Institut français Mainz

    - Institut français München

    - Institut français Stuttgart

     

    8.4 Der TEF und seine verschiedenen Ausführungen werden derzeit regelmäßig in den folgenden Prüfungszentren angeboten:

    - Institut français Berlin

    - Institut français Leipzig

    - Institut français München

  • 9. Änderung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen

    9.1 Das Institut français Deutschland behält sich das Recht vor, die vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen jederzeit zu ändern. Die Änderungen gelten für jede neue Anmeldung nach ihrem Veröffentlichungsdatum.

  • 10. Anwendbares Recht und zuständige Gerichtsbarkeit

    10.1 Die vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen unterliegen dem deutschen Recht. Im Streitfall sind allein die deutschen Gerichte zuständig. 

     

    10.2 Im Streitfall befinden sich die zuständigen Gerichte in Berlin, wo das Institut français Deutschland seinen Sitz hat.

  • 11. Zustimmung zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen

    11.1 Mit der Anmeldung zu einer Prüfung des Institut français Deutschland stimmt der Kandidat bzw. die Kandidatin den vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen vorbehaltlos zu.

    11.2 Im Fall einer Reklamation bezüglich der Anmeldung, des Ablaufs der Prüfung oder für jegliche andere Frage zu den Leistungen des Institut français Deutschland können die Kandidat*innen sich an den Kundenservice wenden.

    11.3 Die Reklamationen müssen per E-Mail an sprachpruefung@institutfrancais.de gerichtet werden.

    11.4 Jede Reklamation muss die folgenden Informationen beinhalten:

    • Name und Vorname des Kandidaten oder der Kandidatin
    • Anmeldenummer
    • Prüfungstyp und Datum des Prüfungsdurchgangs
    • Name des Prüfungszentrums
    • Detaillierte Beschreibung der Beschwerde
    • Relevante Belege jeglicher Art

    11.5 Das Institut français Deutschland verpflichtet sich, den Empfang der Reklamation innerhalb von 7 Werktagen zu bestätigen und innerhalb von 14 Werktagen ab Empfang der Reklamation darauf zu antworten.