John Baldessari, Pier 18, New York, 1971. Shunk-Kender Fund, Roy Lichtenstein Foundation donation, in memory of Harry Shunk and János Kender (2014). Bild: John Baldessari, Pier 18, New York, 1971. Shunk-Kender Fund, Roy Lichtenstein Foundation donation, in memory of Harry Shunk and János Kender (2014). © J. Paul Getty Trust. All rights reserved

Ausstellung: Shunk-Kender: Kunst durch die Kamera

24. Oktober 2020 - 14. Februar 2021

Veranstaltungs-Infos

Erstmals in Deutschland können Fotografien und Filme aus der Sammlung des Centre Pompidou in Paris gezeigt werden, ergänzt durch Aufnahmen aus dem Nachlass von Harry Shunk.

Ausstellung in der Galeie für Zeitgenössische Kunst Leipzig

Eröffnung: 23.10.2020, 17-22 Uhr

Der Fotograf Harry Shunk (1924–2006) stammt aus Leipzig. Zusammen mit seinem ungarischer Partner János Kender (1937–2009) arbeitete er zwischen 1958 und 1973 zunächst in Paris, später in New York. Im Auftrag von Künstler*innen, Galerien, Verlagen und Museen dokumentierten sie neue Kunstformen und wegweisende Ausstellungen.

Sie begleiteten viele Persönlichkeiten der internationalen Kunstszene mit der Kamera, etwa Yves Klein, Niki de Saint Phalle, Andy Warhol, Yayoi Kusama und Christo. Dabei machten sie Porträts und Fotoserien, in denen auch der Entstehungsprozess von künstlerischen Arbeiten sichtbar wird. Ihre Fotografien zeugen von der Nähe zu den Menschen, die sie umgaben, und vom Interesse an jenen Ausdrucksformen, die Kunst und Alltag miteinander verknüpften, die den menschlichen Körper und den öffentlichen Raum aktiv miteinbezogen.

Mit Leihgaben aus dem Pariser Centre Pompidou stellt die Ausstellung ihre Arbeit nun erstmals in Deutschland vor.

Künstler
Harry Shunk und János Kender
kuratiert von
Chloé Goualc’h, Julie Jones und Stéphanie Rivoire

Alle Infos über die Webseite der GFZK
 

24. Oktober 2020 - 14. Februar 2021

Galeie für Zeitgenössische Kunst Leipzig
Karl-Tauchnitz-Straße 11
04107 Leipzig