Bild: Raeda Sa’adeh, Vacuum, 2007, Collection 49 Nord 6 Est – Frac Lorraine, Metz, Photo Raeda Sa’adeh © R. Sa’adeh

Das Institut français im Zeichen der Frauen

Das Institut français setzt sich für die Sichtbarkeit und Wertschätzung der Frauen und ihrer Arbeit ein, sei es durch die Organisation von Debatten über Gesellschaftsthemen oder die Einladung von Künstlerinnen, das Bestreben einer paritätischen Programmarbeit.

Kino, Bildende Künste, Videospiele, Ideenaustausch: Rund zwanzig Veranstaltungen in der gesamten Bundesrepublik würdigen 2021 die weibliche Arbeitskraft. Im Programm findet sich unter anderem die Schriftstellerin Hemley Boum, Künstlerinnen wie Hoda Tawakol oder Nadira Husain, die Comic-Illustratorinnen Marguerite Abouet und Elyon’s, Wissenschaftlerinnen wie Jena Balaguer, sowie Übersetzerinnen wie Lena Müller und Karin Uttendörfer.

Austellung "So wie wir es sehen"

Wanderausstellung SELON NOTRE REGARD („So wie wir es sehen“) in Deutschland (Januar – November 2021). SELON NOTRE REGARD ist die feinfühlige Darstellung unserer Welt als Land der Träume. Die Leiterin der Ausstellung Liberty Adrien versammelt hier Videoinstallationen aus großen öffentlichen französischen Sammlungen weiblicher Künstlerinnen. Zwar unterscheiden sie sich hinsichtlich ästhetischer und inhaltlicher Gesichtspunkte, sie schreiben dennoch alle an einer poetischen Chronik menschlichen Lebens und der Beziehung zwischen Mensch und Natur. Die Ausstellung wird ab dem 23. Januar 2021 im Institut français in Berlin gezeigt, anschließend in Tübingen, München, Köln, Düsseldorf und Hamburg.
 

Bild: @E. Dekyndt

Ideendebatte

Aufmerksamkeit schaffen für die Gleichstellung der Geschlechter - Der Internationale Frauentag am 8. März bietet den Rahmen für Veranstaltungen, wie Debatten und Konzerte, vor allem in Hamburg, Dresden, Leipzig und Berlin. Das Institut français Leipzig begrüßt am 9. März Geneviève Fraisse und Marie-Jo Bonnet, zwei wichtige und komplementäre Figuren des zeitgenössischen Feminismus.

Das Institut français in Bremen lädt zu einem Filmzyklus rund um das Thema der Frau ein, darunter Woman von Anastasia Mokova und Yann-Arthus Bertrand. Im Rahmen der Nacht der Ideen im Januar findet ein Dialog zwischen Wissenschaftlerinnen, Kuratorinnen und Künstlerinnen zur sozialen und politischen Bewegung und Philosophie des Ökofeminismus statt. Der Dialog wird anschließend Anfang Juni in Zusammenarbeit mit der deutsch-französischen ökofeministischen Unternehmensschmiede „Positive Lab“ in Berlin fortgeführt.
 

Platz frei für die Frauen

Ob Kino, Videospiele oder Schaufenster des Institut Français in Berlin: Platz frei für die Frauen! Die Schaufenster des Institut français in Berlin werden in experimentelle Ausstellungsräume verwandelt, die die junge französische Künstlerszene zeigen und 2021 abwechselnd die Werke von vier bildenden Künstlerinnen beherbergen. Im Rahmen des Programms „Junge Kuratoren“ wurde die Kuratorin Liberty Adrien mit dem diesjährigen Ausstellungszyklus betraut, der in den neuen Räumlichkeiten im Außenbereich des Maison de France angesiedelt ist. Der Reihe nach werden dort die Werke der Künstlerinnen Hoda Tawakol, Charlotte Dualé, Anne-Lise Coste und Nadira Husain ausgestellt. Im Bereich Kino zeigt Hamburg im Zusammenhang mit den Europäischen Filmtagen im November europäische Filme von Regisseurinnen. Auch die Französische Filmwoche im November, die dieses Jahr nicht nur in Berlin, sondern in hybrider Form in ganz Deutschland stattfinden wird, würdigt weibliche Regisseure. Zu guter Letzt wird das Institut français Deutschland zwei aus Frankreich stammende Softwareentwicklerinnen einladen, an Womenize! teilzunehmen, einem Aktionstag, der die Frauen in der Digitalwirtschaft in den Fokus nimmt und im Oktober 2021 auf der GamesWeek Berlin stattfinden wird.
 

... kulturelle Höhepunkte aus dem Programm...

  • 23. Januar – 28. März: Schaufenster des Institut français Berlin: Ausstellung der Werke von Hoda Tawakol
  • 28. Januar: Die Nacht der Ideen - La nuit des idées, Dialog zum Ökofeminismus im Institut français Berlin
  • Januar – November: Wanderausstellung SELON NOTRE REGARD (So wie wir es sehen) (Berlin, Tübingen, München, Köln, Düsseldorf und Hamburg)
  • 8. März: Programm rund um den Internationalen Frauentag (Hamburg, Dresden, Leipzig, Bremen)
  • 9. März: Das Institut français Leipzig begrüßt Geneviève Fraisse und Marie-Jo Bonnet, zwei wichtige und komplementäre Figuren des zeitgenössischen Feminismus.
  • April – Juni: Schaufenster des Institut français Berlin: Ausstellung der Werke von Anne-Lise Coste
  • 3. Juni 2021 in Berlin: Veranstaltung von Diskussionen in Zusammenarbeit mit „Positive Lab“ zum Thema Ökofeminismus und Vorführung eines französischen Dokumentarfilmes "Ni les femmes ni la Terre"
  • 11. – 20. Juni in Leipzig: Bachfest 
  • Juli – September: Schaufenster des Institut français Berlin: Ausstellung der Werke von Charlotte Dualé
  • Oktober in Berlin: Einladung französischer Softwareentwicklerinnen zu Womanize!, einem Aktionstag, der die Frauen in der Digitalwirtschaft in den Fokus nimmt und im Oktober 2021 auf der GamesWeek Berlin stattfinden wird.
  • November in Hamburg: Vorführung europäischer Filme von weiblichen Filmemachern anlässlich der Europäischen Filmtage
  • November in Berlin und ganz Deutschland (hybride Veranstaltungsform): Würdigung von Regisseurinnen im Rahmen der Französischen Filmwoche
  • Termin noch offen, Köln: Vorführung des Dokumentarfilmes zart&zackig
  • Herbst: Lesereise der Autorin Hemley Boum die die deutsche Übersetzung ihres Romans Les jours viennent et passent (erschienen im Peter Hammer Verlag) vorstellt und die Geschichte dreier Generationen von Frauen zwischen Frankreich und Kamerun erzählt.
  • Oktober – Dezember: Schaufenster des Institut français Berlin: Ausstellung der Werke von Nadira Husain