De gauche à droite: Dacia Maraini d’Italie (©Cristiano Laruffa), Rosa Montero d’Espagne (©Patricia A. Llaneza) und Nastassja Martin de France (©Philippe Bretelle, Gallimard)

EUNIC-Frankfurt Diskussion zur Frankfurter Buchmesse 2021 : „Literatur öffnet Horizonte – Drei mutige Europäerinnen im Gespräch“

22. Oktober 2021
19:30 - 21:00

Veranstaltungs-Infos

Drei starke Frauen aus drei verschiedenen europäischen Ländern sind vom Netzwerk der Kulturinstitute EUNIC-Frankfurt zur Frankfurter Buchmesse eingeladen: Die Schriftstellerinnen Dacia Maraini aus Italien, Rosa Montero aus Spanien und Nastassja Martin aus Frankreich diskutieren unter der Moderation von Armin von Ungern-Sternberg. Am Freitag, den 22. Oktober 2021 um 19.30 Uhr, im Instituto Cervantes Frankfurt und online.

Dacia Maraini ist eine Schriftstellerin, Dramatikerin, Drehbuchautorin und Dichterin aus Italien. Sie wurde 1936 in der toskanischen Stadt Fiesole unweit von Florenz geboren. 1962 wurde ihr erster Roman, La vacanza, veröffentlicht. Seitdem schreibt sie Romane, Theaterstücke sowie Gedichte. Ein Großteil ihrer Werke sind ins Deutsche übersetzt worden, darunter zuletzt der Roman „Trio(2021 in der Übersetzung von Ingrid Ickler beim Folio Verlag erschienen). Das Buch erzählt von der Liebe während der Pestepidemie 1743 in Sizilien.

Rosa Montero, 1951 in Madrid geboren, arbeitet als Journalistin für die Zeitung „El País“ und zählt zu den erfolgreichsten Schriftstellerinnen Spaniens. Seit ihrem ersten Roman, „La crónica del desamor“ hat sie 16 Romane, zwei Biografiensammlungen, drei Interviewsammlungen, eine Kurzgeschichtensammlung und mehrere Kinderbücher veröffentlicht. 2017 hat sie den „Premio Nacional de las Letras Españolas“ verliehen bekommen. Ihr Roman „Ich werde dich behandeln wie eine Königin“(Suhrkamp) erreichte in wenigen Monaten eine Verkaufsauflage von 100.000 Exemplaren. Er liegt - wie u.a. „Geliebter Gebieter und „Zittern, Die Tochter des Kannibalen“auf Deutsch vor.

Nastassja Martin, 1986 in Grenoble geboren, ist Anthropologin und Schriftstellerin. In der packenden autobiografischen Erzählung „An das Wilde glauben“ (Croire aux fauves, 2021 in der Übersetzung von Claudia Kalscheuer beim Matthes und Seitz Verlag erschienen) teilt sie die Geschichte einer Verletzung und ihrer Heilung. Auf einer ihrer Forschungsreisen auf die russische Halbinsel Kamtschatka, wo sie die Bräuche und Kosmologien der Ewenen studiert, begegnet sie einem Bären. Es kommt zum Kampf, er beißt sie ins Gesicht und die 29-Jährige gerät in einen Zustand versehrter Identität. Was sie zuvor als Wissenschaftlerin beschrieben hat – die animistische Durchmischung von allem – erfährt sie nun am eigenen Leib. In aufwühlenden Worten erzählt Nastassja Martin die Geschichte der Begegnung mit dem Tier und ihrer Genesung.

Armin von Ungern-Sternberg, Moderator, leitet das Amt für multikulturelle Angelegenheiten in Frankfurt am Main.

Veranstalter: EUNIC-Frankfurt ist ein Netzwerk europäischer Kulturinstitute und besteht in Frankfurt aus den Ländern Spanien, Frankreich, Italien und Deutschland. Mitglieder sind das Instituto Cervantes Frankfurt, das Institut franco-allemand IFRA / Institut français Frankfurt, das Istituto Italiano di Cultura Colonia und das Goethe-Institut Frankfurt.

 

Mit der freundlichen Unterstützung der Europäischen Zentralbank und des Kulturamtes der Stadt Frankfurt am Main

Begrenzte Plätze, um Anmeldung wird gebeten
Bei Laura Willuhn Novoa im Instituto Cervantes
Tel. +49 69 713749711, E-Mail beca-laura.willuhn@cervantes.es

Beim Eintritt im Instituto Cervantes gelten die 3G (geimpft, genesen oder getestet) Regeln.

22. Oktober 2021
19:30 - 21:00

Instituto Cervantes Frankfurt
Staufenstrasse 1
60323 Frankfurt am Main
Allemagne